Prinz Charles und Prinz Harry

© Mark Cuthbert/UK Press via Getty Images

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12/07/2021

Spenden-Skandal: Prinz Charles' Beziehung zu Sohn Harry am "absoluten Tiefpunkt"

Seit Monaten schon sollen Vater und Sohn kaum miteinander gesprochen haben, heißt es über Prinz Harry und Thronfolger Charles. Nun sorgt ein Statement Harrys erneut für Ärger.

Selbst zu Weihnachten scheint sich keine Versöhnung anzubahnen: Die Beziehung zwischen Prinz Charles und seinem Sohn Harry soll nach dem jüngsten Statement des Herzogs von Sussex einen absoluten "Tiefpunkt" erreicht haben, wie eine palastinterne Quelle gegenüber der britischen Sun verrät. Vater uns Sohn sollen seit Monaten "kaum miteinander gesprochen" haben, heißt es. Jetzt hat sich Prinz Harry erneut öffentlich gegen Charles aufgelehnt.

Bereits das brisante Oprah-Interview der Sussexes und Harrys wiederholte Aussagen über seinen Ausstieg aus der ersten Reihe der Royals sollen Thronfolger Charles "zutiefst schockiert und verletzt" haben. Am Sonntag sollen die Spannungen zwischen Prinz Harry und seinem Vater weiter eskaliert sein. Der Grund: Harry äußerte sich in einem Statement zu den Verbindungen des britischen Königshauses zu dem saudischen Geschäftsmann Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz.

Prinz Harry äußerte sich zu royalem Spenden-Skandal

In den vergangenen Jahren soll der Milliardär Wohltätigkeitsspenden in der Höhe von 1,5 Millionen Pfund (ca. 1,8 Millionen Euro) an die "Prince’s Foundation" gezahlt haben. Dafür habe er royale Ehrungen erhalten. So soll Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz der Ritterschlag in Aussicht gestellt worden sein. 2016 wurde der Unternehmer im Rahmen einer privaten Zeremonie von Prinz Charles als CBE (Commander of the Most Excellent Order of the British Empire) ausgezeichnet.

Über seinen Sprecher ließ Harry nun ein Statement veröffentlichen, in dem er klarstellte, schon lange mehr keine Geschäfte mit Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz zu machen. Nachdem die Sunday Times eine Beteiligung von Harry an dem Spenden-Skandal angedeutet hatte, erklärte dieser, er habe "die Verbindungen" zu dem umstrittenen Unternehmer bereits ein Jahr, bevor Charles dem Geschäftsmann eine CBE-Auszeichnung zukommen ließ, gekappt.

"Der Herzog und seine Berater sowie seine gemeinnützige Organisation 'Sentebale' haben 2015 die Verbindungen zu Herrn Mahfouz und seinen Mitarbeitern abgebrochen", so Harrys Sprecher unter anderem. Harry habe keine Spenden mehr angenommen und "Pläne für eine Spendenaktion angesichts wachsender Bedenken gegenüber der Motive für seine Unterstützung eingestellt." Zudem soll der Herzog von Sussex "seine Besorgnis über den Spender" zum Ausdruck gebracht. 

Prinz Harry und Prinz Charles bei Beerdigung von Prinz Philip in Windsor

Gefährdet Harry Charles' Zukunft auf dem Thron? 

Britischen Medien zufolge soll Prinz Harry mit seinem Statement nun einen weiteren Streit mit seinem Vater riskiert haben. Prinz Charles soll diesbezüglich nach außen hin zwar "ein würdevolles Schweigen" bewahren, weil er fürchte, eine öffentliche Auseinandersetzung könnte seine zukünftige Herrschaft beeinträchtigen, zitiert die Sun eine Quelle. Hinter den Kulissen soll es aber mal wieder heftig brodeln. 

"Charles ist zutiefst schockiert und enttäuscht von Harrys jüngster Aussage, die seinen Vater effektiv unter den Bus warf", kommentiert ein Insider Prinz Harrys Statement. "Dieser Angriff war schädlicher als der Seitenhieb gegen Charles' Erziehungskünste, denn dies war eine Kritik an der Art und Weise, wie er sein Geschäft führt, was für den zukünftigen König weitaus schädlicher ist."

Damit spielte der Insider auf eine Aussage Harrys an, wonach sein Vater ihm einen Kreislauf aus "Schmerz und Leid" vererbt haben soll. "Er behandelte mich so, wie er selbst behandelt wurde", hatte der Herzog von Sussex über Charles im Mai dieses Jahres in einem Podcast erzählt. 

Vater und der Sohn sollen zuletzt vor acht Monaten bei der Beerdigung des Herzogs von Edinburgh persönlich miteinander gesprochen haben. Seitdem sollen Charles und Harry nur wenige "angespannte" Telefongespräche geführt haben.

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