Beratungsstelle sieht Mangel bei Extremismus-Prävention

Laut der Beratungsstelle Extremismus "fehlt eine Nachhaltige Strategie und konkrete Maßnahmen."
Ein Mann mit verpixeltem Gesicht posiert mit zwei Messern vor einem Bildschirm.

Nach der Aufdeckung von Terrorplänen kommt von Experten die Forderung nach einer "nachhaltigen Strategie" bei der Extremismus-Prävention und nach mehr Geld für Prävention. 

Zwar gebe es einen nationalen Aktionsplan zur Extremismus-Prävention, konkrete Maßnahmen würden darin aber fehlen, kritisierte Verena Fabris, Leiterin der Beratungsstelle Extremismus, am Samstag im Ö1-Morgenjournal. Auch sei die Finanzierung für die Projekte nicht ausreichend gesichert.

Ermittler konnten den Schriftverkehr des mutmaßlichen Attentäters mit einem Händler in den USA sichern.
Weiterlesen
Beran A. soll das zweite Taylor-Swift-Konzert im Visier gehabt haben. Jurist Tomanek attackiert die Ermittler.
Weiterlesen
Auf diversen Plätzen in Wien sangen sich Fans die Trauer und den Ärger von der Seele. Ein Zeichen des Zusammenhalts nach der Bedrohung.
Weiterlesen
Die britische Zeitung "Mirror" vermeldete, dass Taylor Swift "entsetzt" sei über die Terroranschlags-Pläne in Wien. Sie wolle aber so bald als möglich zurückkehren.
Weiterlesen
Mit Bomben, Autos, Macheten vor dem und – eingeschleust als Mitarbeiter – im Stadion planten Teenager wohl einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert. Der Zeitplan der „verhinderten Katastrophe“.
Weiterlesen

Die Beratungsstelle Extremismus wird gefördert, zudem gibt es Projekte mit anderen Ressorts und der Stadt Wien. 

Keine "nachhaltige Strategie"

Es gebe "viele kleine Projekte aber keine nachhaltige Strategie", kritisierte Fabris. Das gelte auch für die Schulen, wo das Hauptaugenmerk auf die Lehrkräfte verlegt werden solle. Die angebotenen einzelnen Workshops seien gut, aber nicht nachhaltig.

 Daher bräuchte es Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, nicht auf freiwilliger Basis, sondern integriert in die Ausbildungen an den Pädagogischen Hochschulen oder auch Universitäten, so Fabris.

Kommentare