Neue Justizministerin Zadic: Was ist dran an der "üblen Nachrede"?

Alma Zadic bei der Angelobung in der Hofburg am 7. Jänner.
Der FPÖ-Vorwurf gegen die Grünen-Ministerin geht ins Leere, Kurz entschuldigte sich. Strache zahlte 2018 sogar 10.000 Euro wegen übler Nachrede.

Zu ihrem Start als erste grüne Justizministerin muss sich Alma Zadic (35) gegen heftige Vorwürfe zur Wehr setzen. Bei genauerer Betrachtung bleibt zwar von den Anschuldigungen nichts übrig, doch speziell in den sozialen Medien geht es rund, und das Motto ihrer politischen Gegner scheint zu lauten: es wird schon etwas "Negatives" hängen bleiben.

Zur Erinnerung: Die FPÖ und ihre Anhänger in den sozialen Medien haben bei ihren regelrechten Hasspostings gegen Zadic Folgendes behauptet: Die gebürtige Bosnierin sei wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe von 700 Euro strafrechtlich verurteilt worden.

Richtig ist vielmehr: Das Verfahren im Jahr 2019 war kein strafrechtliches, sondern ein medienrechtliches nach Paragraph 6 Medienrecht.

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