© Kurier/Jeff Mangione

Serie
08/15/2021

Besuch bei Meinl-Reisinger: Wie die "kleine Beate" abstürzte

Die Neos-Chefin zeigt dem KURIER ihr Büro und beweist, dass die Pinken durchaus verspielt sein können. Auch, wenn dabei etwas zu Bruch geht.

von Raffaela Lindorfer, Jeff Mangione

9.30 Uhr, die Neos-Chefin flitzt zur Tür herein. Sie war in der Früh schon Tennis spielen, ist mit dem Rad dann vom Prater in die Doblhoffgasse gefahren. Motiviert bis in die Haarspitzen. Einen Kaffee braucht sie nicht. Vielleicht Tee.

Als Erstes fährt sie ihren Schreibtisch in die Höhe. Das ist einer, an dem man sitzen, aber auch stehen kann. „Besser für meinen Rücken“, sagt die Neos-Chefin. Für jemanden mit ihrem Temperament wirkt ihr Büro fast zu ordentlich. Verdächtig.

Willkommen im Büro der pinken Parteichefin.

Meinl-Reisinger arbeitet am liebsten an einem Stehtisch - "besser für den Rücken".

Geldfressendes "Hypo-Hippo" erinnert an den Hypo-U-Ausschuss.

Das Bild zeigt ein Vorstellungsgespräch für Politiker - mit ihrem Traum von Frieden, Ruhm und Geld.

Drei Paar Schuhe - für jeden Anlass was dabei.

Kinder sind kaum noch zu Besuch, das Spielzeug ist aber geblieben.

Schnappschüsse und die Chili-Mühle.

Meinl-Reisinger ist ein Fan von gedruckten Medien.

In der Früh geht sie Tennis spielen, die Hülle ist ein 80er-Original.

Yoga steht offenbar auch auf der Liste ihrer Lieblings-Sportarten.

Die "kleine Beate" steht nach ihrem Sturz wieder heil im Bücherregal.

Tatsächlich hat hier jemand aufgeräumt, als die Chefin im Urlaub war. Und der Chefin fällt es auf. Nach ihrem Ordnungssinn gefragt, sagt Meinl-Reisinger: „Sagen wir so: Ich bin nicht total schlampig. Aber Clean Desk Policy geht für mich nicht.“ Das hieße, dass am Ende eines Arbeitstages nichts mehr am Schreibtisch liegen dürfte. Nicht einmal ein Zettel. Maximal der Laptop.

Und die 43-Jährige ist ein echter Fan von Zetteln, genauer gesagt: von bedrucktem, duftendem Zeitungspapier, das ein bisschen auf die Finger abfärbt. Normalerweise, sagt sie, liegen hier am Schreibtisch stapelweise Zeitungen und Zeitschriften. Artikel, die sie unbedingt noch genauer lesen möchte und für die sie nie Zeit hat.

Verspielt

Auch sonst wirkt das Büro wie ein Wohnzimmer von jemandem, der sehr viele Interessen und sehr viel Freude daran hat. Lustige Schnappschüsse von ihr und Mitarbeitern stehen da auf einem Sideboard. Daneben eine Chili-Mühle. Weil Meinl-Reisinger auf beinahe jede Mahlzeit Chili mahlt.

Im Bücherregal ein „Hypo Hippo“ mit (falschem) 500er-Schein im Maul als Erinnerung an den Hypo-U-Ausschuss. Ein kleiner Reisigbesen von einem Feuerwehrfest. Eine „kleine Beate“, eine 3D-Figur, die jemand (Name der Redaktion bekannt) einmal heruntergeschmissen und dann repariert hat, bevor es die große Beate bemerkt hat.

In der Ecke Spielzeug. Es stammt aus der Zeit der Schul-Lockdowns, als Neos-Mitarbeiter manchmal ihre Kinder mit ins Büro nahmen. Kinder kommen kaum noch. Die Duplo-Steine sind noch da. Nur für den Fall, dass jemand spielen will.

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