Modi in den USA: Warum Indien nur ein schlüpfriger Partner ist

Modi in den USA: Warum Indien nur ein schlüpfriger Partner ist
US-Präsident Joe Biden umgarnt den indischen Premier, will ihn enger an den Westen binden. Doch Indien schaut immer zuerst auf sich selbst.

Kniend, mit rundem Rücken, die Arme nach vorne gestreckt, rollte sich Narendra Modi auf einer Schaumstoff-Matte ein. Dann stützte er sich mit den Armen ab, streckte den Rücken durch und reckte sein weißhaariges Haupt beim "heraufschauenden Hund" gen Himmel. Hunderte Anhänger taten es ihm gleich.

Noch bevor Indiens Premierminister bei seinem Staatsbesuch in den USA am Dienstagabend von US-Präsident Joe Biden und dessen Frau Jill im Weißen Haus empfangen wurde, bestand der 72-Jährige darauf, im Vorgarten des UNO-Hauptquartiers in New York eine einstündige Yoga-Einheit zu leiten. Ein passender Auftakt für einen ungewöhnlichen Besuch.

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