Zusammenbruch: Erneute Sorge um schwedische ESC-Kandidatin
Felicia, die schwedische Kandidatin des diesjährigen Eurovision Song Contests, entwickelt sich zum Sorgenkind des Musikwettbewerbs: Nachdem es bereits in den vergangenen Tagen zu Fettnäpfchen auf der Bühne als auch zu gesundheitlichen Problemen kam, brach sie nun bei der Generalprobe zum Finale am Freitagabend zusammen. Das berichtet bild.de.
Was ist geschehen?
Zusammenbruch in der Garderobe
Laut dem News-Portal soll die Sängerin einen Kreislaufkollaps erlitten haben, der in ihrer Garderobe schließlich zu einem Zusammenbruch führte. Mehr Details sind allerdings nicht bekannt.
Es wird jedoch spekuliert, dass ihre Gesichtsmaske daran Schuld haben könnte. Felicia (25) trägt nach eigenen Angaben Gesichtsmasken, da sie an einer massiven sozialen Angststörung leidet. Die Masken verleihen ihr ein Gefühl der Sicherheit und Kontrolle, sie könne sich in ihnen zurückziehen und sich von der Außenwelt abgrenzen. Doch diese Masken erschweren auch die Sauerstoffzufuhr sowie das Atmen.
Mittlerweile gehört ihre Glitzer-Maske zu Felicias Markenzeichen. Dass sie darauf nun im Finale verzichten wird, ist äußerst unwahrscheinlich. Eine körperliche Herausforderung wird der Abend – in der Halle herrscht zudem feuchte, stickige Luft – für sie aber auf jeden Fall werden.
Stimme weg
Am Mittwoch sorgte Felicia bereits für Aufsehen, als sie alle Termine kurzfristig absagte. Sie sei ohne bzw. mit einer "nicht wiedererkennbaren" Stimme aufgewacht, hieß es von ihrem Team. Die Ärzte hätten ihr deshalb absolutes Redeverbot verschrieben, um ihre Stimmbänder zu schonen.
Auch schon der Auftritt beim ersten Halbfinale ging für Felicia nicht ganz wie geplant über die Bühne: Die schwarze, glitzernde Maske, die als zentrales Element ihres Bühnenlooks galt, verrutschte mitten während ihrer Performance und fiel schließlich ab. Danach trug die Sängerin nur noch ihre markante, große Brille. Für das Finalticket reichte es trotzdem.
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