Einige der Stimmungsbilder rund um den Arbeitsplatz im Landhaus

© Privat/Montage: KiKu

Kiku
06/19/2020

Corona-(Heim)-Schule (2): 13-Jährige lieb(t)e die viele Stille

Eine ganz andere Perspektive auf die Corona/Covid-19-Quarantäne-Zeit – ebenfalls von einer Jugendlichen.

Gestern (18. Juni 2020) haben wir hier im Kinder-KURIER den Bericht der 13-jährigen Angelina veröffentlicht, in dem sie auf neun „komische“ Wochen der Quarantäne und der Zeit danach zurückblickt. Heute eine ganz andere Perspektive von Rania, nur knapp älter – in ungefähr einem Monat wird sie 14. Aber lest und seht selbst – mit vielen Stimmungsfotos, die sie in dieser Zeit gemacht hat.

Wie war die Quarantäne-Zeit für euch?
Also ich fand sie sehr schön und entspannend. Diese Zeit war für mich sehr beruhigend, weil ich zuhause bleiben konnte. Ich liebte das Gefühl zu haben, dass ich eingesperrt und nicht in die Schule oder in Geschäfte gehen durfte, konnte und musste.

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Viel in der Natur spazieren

Natürlich habe ich auch sehr viel Zeit mit meinen Eltern verbracht und konnte mit ihnen Radfahren gehen und andere schöne Aktivitäten machen. Zum Beispiel sind wir sehr viel spazieren gegangen und hatten sehr schöne Zeit, die Natur zu beobachten. Wir sind auch manchmal in die Steiermark zu unserem Landhaus gefahren. Weil keine Geschäfte offen hatten, haben wir natürlich sehr viel Zeit in der Natur verbracht. Wir sind teilweise in den Wald gegangen und auch bei schönen grünen saftigen Wäldern vorbeispaziert. Dort haben wir auch sehr viele Tiere gesehen, wie zum Beispiel Schafe, Hühner, Schweine, Lamas und auch sehr viel Katzen.

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Spaß in der leeren Stadt

Ich hatte natürlich auch sehr viel Spaß in der inneren Stadt, weil dort nichts los war. Wir sind dann entlang der Geschäfte gegangen und haben uns alle Auslagen angeschaut. Die Stille in ganz Wien war wunderbar. Man konnte herumspazieren und es hat sich angefühlt als wäre man in einem Museum. Alles voller Stille und menschenleer.

Ich bin auch mit meiner Mutter in der Nacht bei Vollmond im Auto durch Wien gefahren und habe Wien besser kennengelernt, weil man alles in Ruhe beobachten konnte und es keine Autos gab. Wir sind in Gegenden gefahren wo wir noch nie waren. Es war sehr mystisch und interessant.

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Täglich Online-Schule

Natürlich, habe ich in den drei Monaten auch sehr viel Zuhause gemacht, da ich auch Schule hatte. Ich hatte fünf Mal pro Woche online Schule. Ich muss sagen, meine Schule war sehr gut organisiert. Weil meine Schule eine internationale Schule (Danube International School) ist, wissen wir Schüler schon, wie man alles online macht, da wir das eigentlich auch in Normalzeiten immer in der Schule machten. Wir hatten jeden Tag drei Fächer die jeweils eineinhalb Stunden dauerten.

In jedem Fach gab uns der Lehrer einen Link der zu einem Google-Meet führte. Das ist eine Online-Klasse wo man mit Lehrern und Schülern kommunizieren konnte. Wir hatten auch normale Tests und Präsentationen, die auf diesem Weg online gingen.

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In Ruhe viel gelernt

In dieser Zeit habe ich mich sehr mit mir selbst beschäftigt und konnte mich intensiver auf die Schule konzentrieren. Da ich oft allein zu Haus war, habe ich sehr viel Zeit gehabt, um meine Schularbeiten so gut wie möglich zu machen. Ich hatte auch die Möglichkeit etwas in Ruhe zu machen, ohne dass es Schüler gibt, die mich ablenken oder den Unterricht stören. Und das hat sich auch gelohnt, weil ich in letzter Zeit viel bessere Noten bekommen habe als zuvor.

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Wurde zur Wolkenliebhaberin

Ich fand die Quarantänezeit sehr schön. Ich wurde auch zur Wolken-Liebhaberin. Habe einfach einmal aus dem Fenster geschaut, um die Wolken zu beobachten, weil meine Mutter es immer tut und ich wurde selber zum Fan davon. Ich denke, dass diese Zeit einer meiner unvergesslichsten Lieblingszeiten bleiben wird. 

Rania Ali, 13

PS: Ich bin eigentlich ein bisschen traurig, dass wieder so viel los ist und ich in die Schule muss. 

So viele Wolken ...

Ein Arbeitsplatz zum Verweilen

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