Mossad-Skandal: Nur ein Geheimdienstler bisher dienstfrei gestellt

Mossad-Skandal: Nur ein Geheimdienstler bisher dienstfrei gestellt
Vier Geheimdienstler und ein Fremdenpolizist involviert. Zwischen WKSta und Innenministerium lief - wieder einmal - nicht alles glatt.

Es ist in der österreichischen Geschichte einmalig, dass sich vier - teils sehr hochrangige - Geheimdienstmitarbeiter wegen einer gemeinsamen Operation mit dem israelischen Mossad vor Gericht verantworten muss. Das Quartett soll, wie berichtet, mithilfe eines Beamten des Bundesamts für Fremdenweden und Asyl (BFA) ein Asylverfahren manipuliert haben, um einen angeblichen syrischen Foltergeneral in Österreich zu verstecken.

Den fünf Angeklagten, die alle die Vorwürfe bestreiten, drohen wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs bis zu fünf Jahre Haft.

Trotz der massiven Vorwürfe in der 80-seitigen - noch nicht rechtskräftigen - Anklage durch die Wirtschafts- und Korruptionsstattasanwaltschaft (WKStA) gab es bisher nur eine Dienstfreistellung (und noch keine Suspendierung).

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