© APA/HANS PUNZ

Chronik Niederösterreich
03/02/2020

Corona-Infizierte: "Werden wie Aussätzige behandelt"

In einem Freundeskreis breitete sich das Virus rasant aus. Probleme bereiten den Kranken die Vorwürfe. Ein Betroffener berichtet

von Katharina Zach, Birgit Seiser

Es war ein Brunch mit ungeahnten Folgen. Als am 22. Februar ein befreundetes Wiener Paar bei Birgit und Daniel Schlerith in Niederösterreich zu Gast war, ahnte niemand, dass das späte Frühstück für die beiden Familien in Quarantäne enden würde. Der Freund hatte sich in Italien mit dem Coronavirus infiziert – das Ehepaar Schlerith sowie dessen Frau und Sohn steckten sich an.

Seit Freitag befindet sich Schlerith nun in Heimquarantäne; er hat keine Symptome. Seine Frau Birgit, die an Belastungsasthma leidet, wurde bis Montag wegen leichter Grippesymptome im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital behandelt. Was den Niederösterreichern nun zu schaffen macht, ist aber nicht das Virus.

„Wir werden wie Aussätzige behandelt“, sagt Daniel Schlerith, der mit seiner Frau als Personal Trainer arbeitet. Seine Stiefkinder würden über soziale Medien beschimpft. Nachrichten wie: „Du hast das Coronavirus gebracht“, würden bei seiner 14-jährigen Stieftochter eintrudeln.

„Wir überlegen gerade, ob sie die Klasse wechseln sollte“, sagt der 35-Jährige. Zumal alle fünf Kinder der Familie gesund seien. Seine Frau wiederum erhalte Beschwerden, dass sie fahrlässig gehandelt habe.

Dabei, betont, Schlerith, habe er so schnell wie möglich reagiert. Freitag am Weg zur Arbeit, habe er erfahren, dass die Freunde infiziert seien. „Ich hab die erste Ausfahrt genommen, bin nach Hause und habe auch noch meine Stieftochter abgefangen, bevor sie zur Schule ging“, erzählt der 35-Jährige. Dann alarmierte er die Behörden, die die Familie abholte und ins Krankenhaus Mödling zum Testen brachte.

Appell an den "Hausverstand"

Die Sorgen der Bevölkerung versteht Schlerith. „Es braucht aber einen normalen Umgang und keine Panik“, appelliert er an den „Hausverstand“. Trotz Asthma habe sie nur leichte Symptome gehabt, versucht auch Birgit Schlerith zu beruhigen.

Ihr Mann selbst verbrachte die vergangenen Tage – wie von der Behörde verordnet – mit der 14-jährigen gesunden Stieftochter zu Hause. Es gebe dafür genug Platz. „Wir sitzen halt zwei Meter entfernt voneinander auf der Couch“, erzählt Schlerith. Auch essen würden sie getrennt voneinander. „Wir benutzen auch nicht dasselbe Handtuch oder dieselbe Toilette.“ Sollte sich sein Gesundheitszustand ändern, muss er die Behörde informieren.

Hunderte in Quarantäne

Dass binnen weniger Tage Hunderte Österreicher unter Quarantäne stehen, war zwar absehbar, dennoch zeigt die steigende Zahl der Menschen in Isolation, wie rasch sich das Coronavirus verbreitet.

Zunächst mussten 90 Mitarbeiter der Wiener Rudolfstiftung ab Mittwoch Zuhause bleiben, weil ein 72-jähriger Patient an dem Virus erkrankt war und zehn Tage lang ohne Diagnose im Spital behandelt wurde. Zwar verliefen alle Tests negativ, dennoch sind die Krankenhausmitarbeiter vorsichtshalber vorerst in Heimquarantäne.

Am Donnerstag traf es dann 30 Schüler und Lehrer eines Gymnasiums im nö. Hollabrunn. Der Sohn der erkrankten Wiener Familie besucht die Schule. Am Sonntag   schien es, als müssten 200  Tiroler  in Isolation, weil sie in einer grenznahen bayerischen Firma arbeiten,  wo es einen Fall gibt.   Es zeigte sich aber, dass nur vier Tiroler mit dem Infizierten Kontakt hatten – sie sind in Heimquarantäne.  

Möglicherweise Infizierter kam in Polizeistation

Sonntagabend wurde bekannt, dass die Vienna International School geschlossen wird.  Am Montag gab dann die Stadt Wien bekannt, dass jener Mann, der am Wochenende als neunter Wiener Fall positiv auf COVID-19 getestet worden war, in einer Volksschule in der Josefstadt Robotik-Kurse gibt.  Er hatte Kontakt zu acht Schülerinnen, die nun insoliert bleiben.

In Salzburg hatte ein Deutscher das Matsch Salzburg gegen Frankfurt besucht und war  in zwei Hotels eingebucht. 18 Mitarbeiter sind in Quarantäne

In der Steiermark,  wo Montagabend der dritte Fall bestätigt wurde, wurde eine Polizeiinspektion in Graz kurzfristig gesperrt. Ein Mann war mir Verdacht auf eine Infektion in die PI Jakomini gekommen. 

Indes wurde in Wien ein Betreuungszentrum für Touristen im ehemaligen Geriatriezentrum Wienerwald eingerichtet. Dort sollen etwa Touristen, die sich mit dem Virus infiziert haben und nicht im Spital behandelt werden müssen, untergebracht werden. Bisher ist noch kein Bett belegt.

Aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus

  • 03/15/2020, 01:24 PM

    Update aus Salzburg: Arzt und Pflegerin infiziert

    Ein Anästhesist im Uniklinikum Salzburg hatte sich mit dem Coronavirus infiziert, auch seine Lebensgefährtin - eine Pflegerin in der Neonatologie - wurde positiv getestet. Infiziert hatte sich der Mann bei einem Urlaub in Ischgl. Der weitere Betrieb des Spitals ist jedoch gesichert. 

  • 03/15/2020, 09:20 AM

    Bischofskonferenz wegen Coronavirus-Krise abgesagt

    Angesichts der Coronavirus-Pandemie hat die Österreichische Bischofskonferenz ihre für Montag (16. März) geplante Frühjahrsvollversammlung ersatzlos abgesagt. Das erklärte der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, am Sonntag gegenüber Kathpress. Grundlage dafür ist ein schriftlicher Umlaufbeschluss unter den Mitgliedern der Bischofskonferenz, der auch die Einsetzung einer bischöflichen Ad-hoc-Kommission beinhaltet. Außerdem hat der Episkopat beschlossen, dass Kardinal Christoph Schönborn bis auf Weiteres als Vorsitzender der Bischofskonferenz im Amt bleibt. Er wird dabei weiterhin durch seinen Stellvertreter, den Salzburger Erzbischof Franz Lackner, unterstützt und, wo nötig, entlastet.

  • 03/15/2020, 09:18 AM

    Lombardei warnt vor Kollaps der Krankenhäuser

    Die Lombardei, die am stärksten von der Coronavirus-Epidemie betroffene Region Italiens, warnt vor dem Zusammenbruch seines Gesundheitssystems. Angesichts der zunehmenden Zahl von Infektionen seien die Plätze auf den Intensivstationen durchaus knapp geworden.

    "Wir stehen an einem Punkt, wo es bald kein Zurück gibt. Jeder Tag wird schwieriger. Es gibt Tage, an denen nur noch sieben Plätze auf der Intensivstation zur Verfügung stehen", klagte Giulio Gallera, Gesundheitsbeauftragter der Lombardei.

    Der Höhepunkt der Epidemie ist noch nicht in Sicht. Die Zahl der Todesopfer stieg am Samstag auf 966, 76 mehr als am Freitag. Die Zahl der Infizierten kletterte um 1.865 auf 11.685. 4.898 Personen befinden sich im Krankenhaus in der Lombardei, 463 mehr als am Freitag. Auf den Intensivstationen liegen 732 Kranke, das sind 85 mehr als am Freitag.

  • 03/15/2020, 09:15 AM

    Detailliertere Zahlen

    758 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das gab das Gesundheitsministerium am Samstag mit Stand 8.00 Uhr bekannt. Insgesamt wurden 8.167 Personen auf eine Infektion untersucht. Ein Patient ist bisher in Wien verstorben, sechs sind wieder genesen, zwei davon in Tirol, drei in Wien und einer in Niederösterreich. Die meisten Fälle gibt es mit 245 in Tirol. In Niederösterreich wurden 112 Personen, in Wien 108, in der Steiermark 83, in Oberösterreich 116, in Salzburg 39, im Burgenland zehn, in Vorarlberg 39 und Kärnten sechs positiv getestet. Laut Johns Hopkins Universität wurden weltweit 156.400 Corona-Erkrankte registriert, 5.833 sind verstorben.
  • 03/15/2020, 08:50 AM

    Österreich hält bei 758 Corona-Fällen

    Die neuen Zahlen des österreichischen Gesundheitsministeriums von heute Früh:

    Bisher durchgeführte Testungen: 8.167
    Bestätigte Fälle: 758
    Genesene Personen: 6

    Todesfälle: 1

    Die Steigerungsrate der bekannten Fälle im Vergleich mit gestern Früh (602 Fälle) beträgt somit 25,9 Prozent.

    Bei den getesteten Verdachtsfällen beträgt die Steigerungsrate rund 9,5 Prozent.

  • 03/15/2020, 08:20 AM

    China meldet nur 20 neue Fälle

    "Good News" aus China: Die Zahl der Infektionen durch das neuartige Coronavirus sind laut offiziellen Angaben erneut nur leicht gestiegen. Laut der Pekinger Gesundheitskommission kamen landesweit 20 Erkrankungen mit der Lungenkrankheit Covid-19 hinzu. 16 der Fälle wurden demnach bei Menschen nachgewiesen, die aus dem Ausland nach China zurückkehrten. Insgesamt gibt es damit nach Angaben der Behörden inzwischen 111 Fälle, in denen das Virus aus dem Ausland nach China eingeschleppt wurde. Zehn weitere Menschen kamen durch das Coronavirus ums Leben, wie die Behörde ferner berichtete. Seit Beginn der Epidemie im Dezember haben sich nach der offiziellen Statistik insgesamt 80.844 Menschen in Festlandchina mit dem neuen Coronavirus infiziert. Mehr als 65.000 haben die Krankenhäuser wieder verlassen. 3.199 Tote sind bisher in der Volksrepublik zu beklagen.
  • 03/15/2020, 07:38 AM

    Forscher warnen: Britische Maßnahmen unzureichend

    Fast 250 Wissenschafter haben der britischen Regierung vorgeworfen, nicht genug gegen die Covid-19-Pandemie zu tun und unnötig Leben zu gefährden. Mit einfachen Maßnahmen könnten Tausende Menschen gerettet werden, teilten die Wissenschafter aus Großbritannien am späten Samstagabend in einem offenen Brief mit. Es sei möglich, die Geschwindigkeit der Ausbreitung "dramatisch" zu bremsen. Unkontrolliert könnten sich aber in den nächsten Wochen Millionen Briten anstecken. In Großbritannien sind zum Beispiel Großveranstaltungen noch nicht generell verboten und bisher nur wenige Schulen geschlossen.

    Regierungsberater Patrick Vallance hatte die bisher zurückhaltenden Maßnahmen in Großbritannien unter anderem damit begründet, dass eine "Herdenimmunität" gegen das Virus aufgebaut werden müsse. Infizierten sich etwa 60 Prozent der Bevölkerung, dann könnte Schutz für die ganze Gemeinschaft durch Immunität aufgebaut werden. Gleichzeitig sollten ältere und schwächere Personen vier Monate lang isoliert werden.

  • 03/15/2020, 07:03 AM

    Estland schränkt Personenverkehr ein

    Auch Estland hat schärfere Maßnahmen beschlossen. Die Regierung in Tallinn verhängte am Samstag Beschränkungen für den Personenverkehr zwischen den estnischen Ostseeinseln und dem Festland - für zunächst zwei Wochen dürfen nur noch Bewohner zu den Inseln. Landesweit müssen zudem Sport- und Freizeiteinrichtungen schließen. In Estland war die Zahl an Coronavirus-Fälle zuletzt sprunghaft auf 115 angestiegen.

    "Wir befinden uns derzeit in einer Situation, in der sich das Virus sehr schnell verbreitet. Alle Aktivitäten, die viel Kontakt zwischen Menschen und ein hohes Risiko für die Ausbreitung der Ansteckung beinhalten, müssen beschränkt werden, um die Gesundheit der Menschen zu schützen", erklärte Regierungschef Jüri Ratas.

  • 03/15/2020, 07:01 AM

    Frau von spanischem Premier Sanchez infiziert

    Die Frau des spanischen Regierungschefs Pedro Sanchez hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Es gehe Begona Gomez und dem Premier selbst aber "gut", teilte die spanische Regierung am Samstagabend mit. Beide halten sich demnach im Moncloa-Palast, dem Sitz des spanischen Ministerpräsidenten in Madrid, auf und "befolgen die von den Gesundheitsbehörden festgelegten Präventionsmaßnahmen".

    Nur wenige Stunden zuvor hatte Sanchez in Spanien den Notstand ausgerufen und das Land fast vollständig unter Quarantäne gestellt. Die Bürger dürfen das Haus nur noch verlassen, um zur Arbeit zu gehen oder um lebensnotwendige Besorgungen zu machen. Spanien ist mit mehr als 5.700 Fällen das am zweitstärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land in Europa - nach Italien, das bereits ähnlich drastisch vorgeht. Die von Sanchez verkündeten Maßnahmen sind Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets, das im Zuge des für mindestens 14 Tage ausgerufenen Notstands beschlossen wurde. Spanien hat bisher mehr als 180 Todesfälle gemeldet.

    FILES-SPAIN-HEALTH-VIRUS-SANCHEZ
  • 03/15/2020, 06:56 AM

    Israel: Keine Freizeitaktivitäten mehr

    Auch Israel hat wegen der Coronavirus-Pandemie die Schließung von Restaurants, Cafés, Hotels, Fitnessstudios und Einkaufszentren angeordnet. Alle Freizeitaktivitäten müssten ab Sonntag früh unterbleiben, kündigte Regierungschef Benjamin Netanyahu in einer Fernsehansprache an. Die bereits am Donnerstag beschlossene Schließung von Schulen wird nun auch auf Kindergärten ausgeweitet. Verboten sind nun auch Versammlungen mit mehr als zehn Teilnehmern. Allen Israelis wird geraten, einen Abstand von zwei Metern zueinander einzuhalten. Um die Aufenthaltsorte von Corona-Infizierten nachzuverfolgen, will Netanyahu zudem die Nutzung von "Technologien" erlauben, die sonst "im Krieg gegen den Terror genutzt werden". Das Kabinett muss dieser Maßnahme noch zustimmen. Netanyahu will die Zustimmung bei einer Video-Kabinettssitzung einholen. In Israel wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis Samstagabend 193 Coronavirus-Fälle verzeichnet.
  • 03/15/2020, 06:52 AM

    US-Vorwahlen in Georgia verschoben

    Der US-Staat Georgia verschiebt den Termin für die Präsidentschafts-Vorwahlen vom 24. März auf den 19. Mai, wie am Samstag bekannt gemacht wurde. Louisiana hatte am Freitag als erster US-Staat die Vorwahlen verschoben. Begründet wird die Maßnahme mit dem Vermeiden von Menschenansammlungen, in denen sich das Coronavirus weiter verbreiten könnte.

    Vier andere Staaten halten allerdings an den Terminen in der kommenden Woche fest. Bevor bei großen Nominierungsparteitagen im Sommer die Präsidentschaftskandidaten der Parteien für die Wahl im November gekürt werden sollen, sind noch in zahlreichen US-Staaten Vorwahlen geplant. 

  • 03/15/2020, 06:49 AM

    Litauen wird für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt

    Im Kampf gegen die Ausbreitung das Coronavirus wird die litauische Regierung das gesamte Land für zwei Wochen unter Quarantäne stellen. Dies beschloss das Kabinett in Vilnius am Samstagabend. Die Maßnahme gelte ab Montag und umfasse die Schließung der Grenzen für Ausländer. Auch sämtliche Geschäfte mit Ausnahmen von Apotheken und Lebensmittelmärkten müssen schließen, öffentliche Veranstaltungen sind untersagt. Zuvor hatte der baltische Staat bereits wieder feste Grenzkontrollen an seinen EU-Binnengrenzen zu Polen und Lettland eingeführt.

    Nach Regierungsangaben ist es Litauern mit Inkrafttreten der Quarantäne verboten, das Land zu verlassen. Umgekehrt ist Ausländern die Einreise verboten - es sei denn, sie arbeiten und leben dauerhaft in Litauen. Ausnahmen gelten auch für Diplomaten und NATO-Personal. Für den Warenverkehr blieben die Grenzen offen. In Litauen gibt es bisher sieben nachgewiesene Infektionsfälle. Die Regierung hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Notstand ausgerufen.

  • 03/15/2020, 06:43 AM

    US-Präsident Trumps Test negativ ausgefallen

    US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Arztes negativ auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Trumps Arzt Sean Conley gab das negative Testergebnis am Samstagabend in Washington bekannt.

    "Heute Abend habe ich die Bestätigung erhalten, dass der Test negativ ist", erklärte Conley. Eine Woche nach einem Abendessen mit einer Delegation aus Brasilien in Trumps Golfclub Mar-a-Lago in Florida sei der Präsident weiterhin "symptomfrei".

    Trump hatte zuvor nach langem Zögern bei sich einen Coronavirus-Test machen lassen. "Ich habe den Test gestern Abend gemacht", sagte Trump am Samstag.

  • 03/14/2020, 11:28 PM

    Auf Wiedersehen!

    Für heute darf ich mich von Ihnen verabschieden, morgen Früh übernimmt an dieser Stelle mein Kollege Peter Temel. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht - bitte bleiben Sie zuhause.

    Alle weiteren aktuellen Entwicklungen finden Sie hier

  • 03/14/2020, 09:55 PM

    Vier weitere Länder in Afrika bestätigen Infektionen

    Vier weitere afrikanische Länder haben am Samstag ihre ersten Coronavirus-Infektionen bestätigt. Dazu zählen Mauretanien, Ruanda, die Seychellen und die Zentralafrikanische Republik. Damit sind nun 23 Staaten in Afrika von der Lungenkrankheit betroffen.

    Israel schließt Hotels, Restaurants, Theater und Einkaufszentren. Die Maßnahme solle ab Sonntag greifen, teilt Ministerpräsident Benjamin Netanyahu mit. Offen bleiben sollen dagegen Apotheken, Supermärkte und Banken.

  • 03/14/2020, 09:51 PM

    Langzeit-Isolation

    Briten über 70 sollen vier Monate in Isolation.

  • 03/14/2020, 09:36 PM

    Lauda kündigt weitere Flugstreichungen an

    Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus sowie der Ein- und Ausreisebeschränkungen zahlreicher Regierungen hat die Ryanair-Tochter Laudamotion weitere Flugstreichungen angekündigt. Bis zum 31. März würden ausschließlich die Wochenende-Verbindungen nach London, Dublin, Brüssel und Stuttgart durchgeführt, teilte die Airline am Samstagabend mit.

    Alle anderen Lauda Flüge würden im Zeitraum von Montag, den 16. März, um 24:00 Uhr bis inklusive Dienstag, den 31. März, 24:00 Uhr aus dem Flugprogramm genommen. Betroffene Passagiere würden umgehend informiert und könnten kostenfrei umbuchen, sowie auf Wunsch eine Erstattung des Flugpreises erhalten, teilte Laudamotion-Pressesprecherin Theresa Vorsteher der APA mit.

  • 03/14/2020, 09:36 PM

    21 neue Fälle in der Steiermark

    In der Steiermark sind 21 weitere Covid-19-Fälle registriert worden. Insgesamt sind derzeit 82 Steirerinnen und Steirer betroffen, teilte die Landessanitätsdirektion Samstagabend mit. Die neuen Fälle betreffen Graz und Umgebung sowie die Bezirke Leibnitz, Liezen, Mürzzuschlag, Hartberg-Fürstenfeld, Murtal und Bruck.

  • 03/14/2020, 09:23 PM

    Spanien schränkt Bewegungsfreiheit weitgehend ein

    Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez hat bestätigt, dass es eine landesweite Ausgangssperre als Teil eines 15-tägigen Notstands geben wird. Die Coronavirus-Krise erfordere „außerordentliche Entscheidungen“, rechtfertigt der Regierungschef die Maßnahme.

  • 03/14/2020, 09:06 PM

    Acht Tote in Deutschland

    In Deutschland sind bis zum Samstagnachmittag nach Zählungen des Robert Koch-Instituts (RKI) 3795 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert worden - 733 mehr als am Vortag. Acht Menschen seien bisher an der Krankheit gestorben, teilte das RKI am Abend auf seiner Internetseite mit.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.