Falscher Bankmitarbeiter erbeutet viel Geld
Ein 59-Jähriger wurde im Bezirk Oberwart Opfer eines Telefonbetrugs und verlor einen hohen Geldbetrag.
Die Landespolizeidirektion Burgenland warnt erneut vor Telefonbetrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben und ihre Opfer zu Überweisungen verleiten. Anlass ist ein aktueller Fall aus dem Bezirk Oberwart.
Bereits am 1. August 2026 erhielt ein 59-jähriger Mann eine E-Mail, die vermeintlich von der Österreichischen Gesundheitskasse stammte. Darin wurde er aufgefordert, persönliche Daten zu aktualisieren. In der Annahme, dass es sich um eine legitime Nachricht handelte, kam er dieser Aufforderung nach.
Am 3. August wurde der Mann von einem bislang unbekannten Täter telefonisch kontaktiert. Dieser gab sich als Servicemitarbeiter einer bekannten Bank aus und behauptete, es habe unberechtigte Abbuchungen vom Konto gegeben. Zugleich erklärte er, diese bereits gestoppt zu haben und das Geld zurücküberweisen zu können.
Den Anweisungen folgend begab sich der 59-Jährige zu einer Bankfiliale im Bezirk Oberwart. Dort führte er am Einzahlungsautomaten insgesamt sieben Überweisungen auf verschiedene österreichische Bankkonten durch.
Durch diese Überweisungen entstand ein Gesamtschaden in einem höheren fünfstelligen Eurobetrag. Erst nachdem das Opfer von der tatsächlichen Servicestelle der Bank kontaktiert wurde und zur Anzeige aufgefordert wurde, wurde der Betrug erkannt.
Die Ermittlungen laufen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Bankmitarbeiter ihre Kundinnen und Kunden niemals telefonisch dazu auffordern, Geld auf andere Konten zu überweisen. Zudem wird geraten, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und im Zweifel Gespräche zu beenden sowie ausschließlich offizielle Kontaktmöglichkeiten zu nutzen.
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