Lokales

Der Bub auf dem Video ist zehn Jahre alt und sieht aus, als könnte er kein Wässerchen trüben, erzählt der Paschinger Bürgermeister Markus Hofko (ÖVP). In der Hand hält er einen Stein, der landet in einem Fenster. 

Auf anderen Videos ist zu sehen, wie der Zehnjährige mit einem von der Feuerwehr gestohlenen desolaten Übungsauto auf den Felgen durch die Gegend fährt. Zuvor hat er einen Bagger und eine Straßenwalze in Betrieb genommen.

Im Einkaufszentrum PlusCity läuten seit Monaten die Alarmglocken, wenn der Bub auftaucht - und sofort sind Securitys im Anmarsch. Zuletzt sollen zwölf Polizisten im Einsatz gewesen sein, als er wieder durch den Ort zog. 

Auch gegen sie war er mitunter aggressiv, hat gebissen, gespuckt und getreten. Viele dieser Taten wären strafbar. Aber nicht bei dem Buben - er ist bis zu seinem 14. Geburtstag strafunmündig

Nach einem Badeunfall ist ein 15-Jähriger am Freitag im Krankenhaus im Südtiroler Bozen verstorben.

Der Jugendliche aus Prissian war am Mittwoch in einem Schwimmbad in St. Leonhard in Passeier beim Tauchen plötzlich nicht mehr aufgetaucht. 

Der 15-Jährige hatte offenbar einen Herzkreislaufstillstand erlitten, berichteten Südtiroler Medien. Der 15-Jährige wurde aus dem Wasser gezogen und konnte reanimiert werden. Schließlich wurde er in das Spital geflogen.

Sofortige Wiederbelebung

Der Südtiroler war laut den Berichten mit einer Gruppe von Freunden in das Schwimmbad gekommen. Dass er nicht mehr auftauchte, fiel sofort auf. Der Bub wurde von den Bademeistern, zwei Krankenpflegerinnen und einem Ex-Mitarbeiter des Weißen Kreuzes Passeiertal aus dem Wasser gezogen. Diese begannen dann auch mit der Wiederbelebung.

Politik

Randvoll ist der See Genesareth wie schon seit Jahren nicht mehr. Trotz der Sommerhitze grünt Galiläa, Israels Toskana, wie im Frühjahr. Die Sonne kennt keine Grenze zwischen Israel und dem Libanon. Sie scheint auf alle: Libanesen, Israelis, Soldaten, Terroristen, Bauern und Beamte. 

Nicht aber auf Hunderttausende, die auf beiden Seiten der Grenze aus ihren bedrohten Häusern flüchteten. Gleich nachdem die schiitische Hisbollah-Miliz damit begonnen hatte, Israels Norden zu beschießen, aus Solidarität mit der islamistischen Hamas, die am 7. Oktober mit einem blutigen Überfall auf Israels Süden den Krieg eröffnet hatte.

Schon die Bäume machen klar: Hier stimmt etwas stimmt

Bis zur Autobahn leuchten rote Früchte aus den Obsthainen. Und schon ist klar: Hier stimmt etwas nicht. Bunte Früchte hängen in einer geregelten Landwirtschaft nicht an Bäumen. Sie liegen im Supermarkt. Große Teile der Ernte wurden in diesem Kriegsjahr nicht eingebracht. Es fehlen Arbeitskräfte. Felder liegen unter Beschuss. 

In der Debatte über die Eignung Joe Bidens als Präsidentschaftskandidat hat der 81-jährige Joe Biden nun Rückendeckung von dem linken Politiker Bernie Sanders erhalten.

Auch wenn er in vielen Fragen anderer Meinung sei als Biden, schrieb Sanders in einem in der "New York Times" veröffentlichten Meinungsbeitrag, halte er Biden für den "effektivsten Präsidenten" in der modernen Geschichte des Landes.

Der Amtsinhaber sei "der stärkste Kandidat, um Donald Trump - einen Demagogen und pathologischen Lügner - zu schlagen".

Frankreichs Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra nahm vor laufender Fernsehkamera in der Seine ein Bad. Damit wollte sie beweisen, dass der Hauptstadtfluss knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Sommerspiele ausreichend sauber ist. Wie die Aufnahmen zeigen, ist die ehemalige professionelle Tennisspielerin beim Einstieg ausgerutscht. Oudéa-Castéra schwamm unweit des Pont Alexandre III, wo die Triathlon- und Freiwasser-Schwimmwettkämpfe stattfinden sollen.

Zuvor hatte die Stadt Paris am Freitag bekanntgegeben, dass die jetzige Wasserqualität der Seine ausreichend sein werde, um die dort geplanten Wettkämpfe zu organisieren. Nach der neuen von der Stadt vorgelegten Analyse der Wasserqualität entsprach diese an sechs der letzten sieben gemessenen Tage den Vorschriften zum Abhalten olympischer Wettkämpfe. Über 80 Prozent der Wasseranalysen waren konform mit den Grenzwerten.

Nach der angekündigten Stationierung weitreichender US-Raketen in Deutschland hat der Kreml davor gewarnt, dass Europas Hauptstädte dann zum Ziel russischer Raketen werden könnten.

Kreml: "Europa ist ein Ziel für Raketen"

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Samstag: "Europa ist ein Ziel für unsere Raketen, unser Land ist ein Ziel für US-Raketen in Europa." Er fügte hinzu: "Wir haben die Kapazitäten, diese Raketen in Schach zu halten, aber die potenziellen Opfer sind die Hauptstädte dieser europäischen Länder."

Die USA und Deutschland hatten vor wenigen Tagen die Stationierung von weitreichenden US-Raketen ab 2026 in Deutschland angekündigt. Konkret genannt wurden in einer Erklärung am Rande des NATO-Gipfels vergangene Woche in Washington Raketen längerer Reichweite vom Typ SM-6 sowie Tomahawk-Raketen mit einer Reichweite bis 2.500 Kilometer, die auch nuklear bestückt sein können sowie in der Entwicklung befindliche Hyperschall-Raketen, wodurch die Reichweiten bisheriger Raketen in Europa deutlich erhöht würden. Mit der Stationierung sollen das Engagement der USA für die NATO und ihr Beitrag zur Abschreckung gegenüber Russland unterstrichen werden.

Und plötzlich war das Thema wieder da: Lena Schilling, Spitzenkandidatin der Grünen bei der EU-Wahl, hatte am Donnerstag wieder eine Schlagzeile produziert. Mit einer alten Geschichte zwar, aber dennoch: ORF-Moderator Martin Thür erwirkte bei ihr eine Entschuldigung; auf einem notariell beglaubigten Dokument stellte Schilling mit 5. Juli klar, dass sie keine Affäre mit Thür hatte. Mit der Klarstellung vermied sie Größeres, nämlich einen Rechtsstreit mit Thür - der Journalist hatte mit Klage gedroht. 

Bei dem ursprünglichen Konflikt, der die Affäre im Wahlkampf ins Rollen gebracht hatte - nämlich der Auseinandersetzung mit dem Ehepaar Veronika und Sebastian Bohrn Mena - ist derweil kein Ende in Sicht.

Weitere Meldungen

Es war eine zeitweise eine Machtdemonstration, ein Beispiel wie aus einem Lehrbuch, wie man Rasentennis spielt. Zumindest zu Beginn und in der Entscheidung. Barbora Krejcikova schlug im Endspiel die Italienerin Jasmine Paolini 6:2, 2:6, 6:4 und triumphierte erstmals in Wimbledon. Und dass, obwohl die Tschechin nur als Nummer 31 auf der Setzliste stand.

Eine Sensation also? Mitnichten. Nicht, nur, weil der 28-Jährigen das Spiel auf Gras behagt. Sie stammt vor allem aus einem erfolgsverwöhnten Land, das immer wieder Grand-Slam-Titel holt. Im Vorjahr siegte ihre Landsfrau Marketa Vondrousova als erste ungesetzte Spielerin der Profi-Ära (seit 1968) in Wimbledon. Und Krejcikova weiß auch, wie man Grand-Slam-Turniere gewinnt, 2021 triumphierte sie auf dem Sand der French Open und war die Nummer zwei der Welt. Und in Wimbledon zu gewinnen, ist für die Tschechin ebenfalls keine neue Erfahrung: 2018 und 2022 gewann sie den Doppelbewerb, zudem hat sie die Siegertrophäe vom Juniorendoppel aus dem Jahr 2013 zu Hause stehen. Alle Titel holte sie mit Freundin Katerina Siniakova, mit der sie Majors auf allen Belägen gewann.

Die Sex-Therapeutin Ruth Westheimer ist tot. Die als "Dr. Ruth" bekannte Psychologin starb am Freitagabend (Ortszeit) im Alter von 96 Jahren und in Anwesenheit ihrer Kinder Miriam und Joel, bestätigte Sprecher Pierre Lehu der Deutschen Presse-Agentur dpa.

"Dr. Ruth": Offener Umgang mit Sex

Westheimer gilt besonders in den USA als wichtige Wegbereiterin für einen offenen Umgang mit Sex- und Partnerschaftsfragen.

Sie wurde 1928 als Karola Ruth Siegel in Wiesenfeld in der Nähe von Frankfurt in eine jüdische Familie geboren und als Zehnjährige, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, mit einem Kindertransport in die Schweiz gebracht. Sie überlebte den Holocaust und nahm 1965 die US-Staatsbürgerschaft an, später erlangte sie auch ihre deutsche Staatsbürgerschaft zurück.

Frankreichs Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra nahm vor laufender Fernsehkamera in der Seine ein Bad. Damit wollte sie beweisen, dass der Hauptstadtfluss knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Sommerspiele ausreichend sauber ist. Wie die Aufnahmen zeigen, ist die ehemalige professionelle Tennisspielerin beim Einstieg ausgerutscht. Oudéa-Castéra schwamm unweit des Pont Alexandre III, wo die Triathlon- und Freiwasser-Schwimmwettkämpfe stattfinden sollen.

Zuvor hatte die Stadt Paris am Freitag bekanntgegeben, dass die jetzige Wasserqualität der Seine ausreichend sein werde, um die dort geplanten Wettkämpfe zu organisieren. Nach der neuen von der Stadt vorgelegten Analyse der Wasserqualität entsprach diese an sechs der letzten sieben gemessenen Tage den Vorschriften zum Abhalten olympischer Wettkämpfe. Über 80 Prozent der Wasseranalysen waren konform mit den Grenzwerten.

Ein Passant hat in Darmstadt einen kleinen Buben aufgefangen, der aus dem dritten Stock eines Wohnhauses gestürzt war.

Brand in Wohnung 

Das einjährige Kind wurde bei dem Sturz am Freitagabend ersten Erkenntnissen nach leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Während die 29-jährige Mutter mit dem Kind dort war, brach in ihrer Wohnung ein Brand aus - und sie ist nun nicht mehr bewohnbar.

Ersten Ermittlungen nach wurde das Feuer möglicherweise durch angebranntes Essen verursacht. Der siebenjährige Bruder des Einjährigen soll sich noch in der Wohnung aufgehalten haben, als seine Mutter mit dem Brüderchen in der Klinik war. Ein schneller Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern, wie es hieß. Der Siebenjährige wurde ebenfalls vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

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