Gratwanderung zwischen Gazprom und Sanktionen

Das OMV-Hauptquartier in Wien.
Kurzfristig gibt es keinen Ersatz für russisches Gas - die teilstaatliche OMV ist in einer schwierigen Situation.

Die teilstaatliche OMV muss derzeit einen gefährlichen Balance-Akt meistern. Davon wird abhängen, ob Österreich weiterhin mit russischem Gas beliefert wird. Alles andere wäre eine wirtschaftliche Katastrophe, denn kurz und mittelfristig gibt es keinen Ersatz, wie auch der OMV-Chef bei der Präsentation der Quartalsergebnisse bestätigte.

Egal, ob Gas aus Norwegen, Flüssiggas über das LNG-Terminal in Rotterdam, an dem die OMV beteiligt ist, oder Schiefergas-Produktion in Österreich, die politisch bereits ventiliert wird. Stern warnte bei einem Lieferstopp klar und deutlich vor einem Engpass mit „massiven Konsequenzen für die Wirtschaft und die Industrie“. Mit Warm-Duschen wird’s dann auch nichts mehr.

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