Konsumrausch bleibt aus

Die Österreicher könnten heuer bei Weihnachtsgeschenken sparen.
Foto: dpa/Roland Weihrauch Im Vorjahr wurde in Österreich mit 1,57 Mrd. Euro der bisherige Rekordumsatz im Weihnachtsgeschäft erzielt.

Mit 360 Euro geben die Österreicher heuer zehn Euro weniger aus als im Vorjahr.

Im Vorjahr brach das Weihnachtsgeschäft mit 1,57 Mrd. Euro Umsatzrekorde. Heuer allerdings sitzen die Geldtaschen nicht so locker: Bisher ist das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel um ein Prozent zurückgegangen - ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate von zuletzt 2,8 Prozent. Im 3. Quartal lag der Umsatzanstieg nominell bei plus 0,4 Prozent, inflationsbereinigt gab es ein Minus von 1,7 Prozent. Für das Gesamtjahr geht der Handel von einem realen Umsatzrückgang aus.

360 Euro geben die Österreicher im Weihnachtsfieber pro Käufer aus - um zehn Euro weniger als im Vorjahr, inklusive Inflationsrate wären es rund 20 Euro weniger. In den vergangenen fünf Jahren bleiben die Ausgaben kaufkraftbereinigt ziemlich konstant bei knapp über 300 Euro.

Die Zahl der Konsumverweigerer liegt konstant bei rund zehn Prozent liegt. Stark im Zunehmen ist weiterhin der Einkauf über das Internet - rund ein Viertel der Konsumenten wird heuer auch online bestellen. Insgesamt betrachtet dürfen sich die Sportartikelhändler freuen, während es bei den Jüngsten so manche Tränen geben dürfte - den stärksten Rückgang verzeichnet der Einzelhandel beim Spielzeug.

Der Handel setzt nun auf den "Trend zum Late-Shopper", so Spartenobfrau Bettina Lorentschitsch. Statistisch ist dieser aber nicht eindeutig. Zwar wird heuer mit einem Zuwachs gerechnet, im Vorjahr gab es aber gegenüber 2010 einen Rückgang. Dass die bereits angelaufenen Rabattaktionen ein Indikator für ein schwächeres Geschäft wären, relativiert Lorentschitsch. Dies müsse man von Branche zu Branche betrachten, so würde der Bekleidungshandel unter dem warmen Winter leiden, müsste aber seine Lager räumen, weil im Jänner die neue Ware kommt.

Gut geplant oder spontan gekauft

Ein Viertel der Österreicher verwendet für den Weihnachtseinkauf mehr als fünf Tage, ein Drittel benötigt dafür zwei bis drei Tage und elf Prozent trotzen dem Weihnachtsstress und kaufen gar nichts. Der Rest benötigt vier bis fünf Tage oder kauft alles auf einmal ein, geht aus Daten der KMU Austria hervor.

Die Zahl derer, die lange planen, ist demnach mit 44 Prozent nahezu genauso hoch wie die Zahl jener Käufer, die sich spontan entscheiden.

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Bilder: Goldgrube Weihnachtsmärkte

Dass man die Weihnachtszeit verpassen könnte – davor ist man in Österreich gefeit. Ab Mitte September beginnen sich Lebkuchen und Weihnachtsbäckerei schleichend in die Regale der Supermärkte einzureihen. Und mit November nimmt die weihnachtliche Vorfreude in Form von Christkindlmärkten vielerorts feste Gestalt an. Das freut die Österreicher, finden doch immerhin 86 Prozent, dass Weihnachtsmärkte zur Weihnachtszeit dazugehören, zeigt eine aktuelle Umfrage von meinungsraum.at (Umfragezeitraum 16. bis 20.11. 2012). Drei Viertel der Befragten sind der demnach Meinung, dass man auf Christkindlmärkten gut in Vorweihnachtsstimmung versetzt wird, jeder Sechste meint, sie fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl vor dem Fest. Und darum werden die Adventmärkte auch so gut besucht: 91% werden in der heurigen Saison zumindest einmal auf einem Weihnachtsmarkt vorbeischauen. Was nicht schwer fällt, denn 83% haben einen Markt in ihrer Nähe. Etwas mehr als die Hälfte (58%) geben sich dem Adventzauber mehrmals pro Saison hin. Generell gilt: Je jünger man ist, desto häufiger geht man auf Weihnachtsmärkte. Und dabei greifen die Österreicher tief in die Tasche: Jedes Jahr geben sie laut Studie mehr als 400 Millionen Euro aus. 57,- Euro gibt der/die Einzelne im Schnitt nach eigenen Angaben aus. Jeder Zehnte greift tiefer in die Tasche und legt 100 Euro pro Besuch ab – Männer geben durchschnittlich um 8 Euro mehr aus als Frauen. Hochgerechnet auf die heimische Bevölkerung – Touristen nicht mit eingerechnet - ergeben sich daraus Einnahmen auf Österreichs Weihnachtsmärkten in Höhe von rund 438 Millionen Euro, so die Umfrage. Neun von zehn Besuchern kaufen damit Heißgetränke – das liebste Getränk ist den Österreichern der Punsch (34%) gefolgt von Glühwein (27%), Glühmost (11%), Kinderpunsch (11%) und heißer Schokolade (7%). In den östlichen Bundesländern ist Punsch der Favorit, im Süden und Westen greift man lieber zu Glühwein bzw. –most. Nicht nur getrunken wird zur Versüßung der Wartezeit bis Weihnachten – auch gegessen: Sechs von zehn Besuchern essen etwas am Adventmarkt. Drei von zehn Gästen kaufen Weihnachtsschmuck, Kunsthandwerk und Dekoration. Weniger als ein Viertel deckt sich auch gleich mit Weihnachtsgeschenken ein. Doch nicht alle können Christkindlmärkten was Gutes abgewinnen – es gibt kritische Stimmen: So glauben 46 Prozent der Befragten, Weihnachtsmärkte dienen ausschließlich der Geschäftemacherei. 43 Prozent meinen, Adventmärkte würden zu übermäßigem Alkoholkonsum verführen. 13 Prozent vertreten die Meinung, dass Weihnachtsmärkte gar nicht in die besinnliche Vorweihnachtszeit passen, 10 Prozent empfinden sie als Lärmbelästigung und 8 Prozent auch als Geruchsbelästigung.

Bilder

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(kurier / nk, js) Erstellt am
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