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12/10/2018

"Skrupellos": Moderator rechnet mit Meghan ab

Gekränktes Ego? In einem bitterbösen Artikel für ein britisches Blatt beleidigt Piers Morgan Prinz Harrys Frau.

Dass der britische Moderator Piers Morgan kein Fan von Prinz Harrys Frau ist, hat er schon vor einiger Zeit angedeutet, als er behauptete, von der früheren Schauspielerin "geghostet" worden zu sein. Nun schoss der "Good Morning Britain"-Moderator erneut gegen die schwangere Herzogin.

Piers Morgan rechnet mit Meghan ab

In einem Artikel für die britische Zeitung Daily Mail ließ Morgan kein gutes Haar an der Herzogin von Sussex. Zum wiederholten Mal ging Morgan auf sein enttäuschendes Erlebnis mit Meghan ein.

2015 habe er beschlossen, dem ehemaligen "Suits"-Star auf Twitter zu folgen. Nur wenige Minuten später habe die heute 37-Jährige ihm eine private Nachricht geschrieben. "Hallo, danke für’s Folgen. Ich bin ein großer Fan von dir", ließ Meghan den Briten wissen – der die Echtheit der Nachricht mit einem Screenshot untermauert.

In den folgenden Monaten hätten sich die beiden regelmäßig geschrieben. Meghan habe ihm im Netz auch ihren Co-Star Rick Hoffman vorgestellt, den Morgan daraufhin zu sich in die Sendung eingeladen habe – obwohl der Schauspieler damals kaum jemandem bekannt war.

2016 teilte Meghan Morgan mit, dass sie für eine Woche nach London und Wimbledon kommen werde – und sich über ein Treffen freuen würde.

In Wimbledon, wo Meghan einem Spiel ihrer Freundin Serena Williams beiwohnte, habe sie ihm geschrieben: "Du bist hier sehr bekannt, wie sich herausstellt. Ich werde noch an dich herankommen!"

Daraufhin hätten sich die beiden in einem Pub getroffen und sich 90 Minuten lang unterhalten. Meghan habe offen über ihre Familie gesprochen und sich von Morgan Tipps in Sachen Karriere und dem Umgang mit den Medien geben lassen. Dann habe sie wissen wollen, ob sie bei ihrem nächsten Besuch in Großbritannien bei "Good Morning Britain" auftreten könne. Er habe ihr versprochen, das zu arrangieren.

Meghan habe ihn im Glauben gelassen, dass sie "Freunde" wären, so Morgan. Doch noch am selben Abend hätte die ehemalige Seriendarstellering Prinz Harry kennengelernt – und Morgan habe nie wieder von ihr gehört.

"Ich wurde geghostet", beschwert sich Morgan einmal mehr in seinem Artikel. Ein Umstand, den er Meghan offenbar nach wie vor nicht verziehen hat.

"Sie ist entschlossen, ihre Position auszunutzen"

Er sei von Harrys Frau "wie ein Sack Kartoffeln fallen gelassen" worden, schreibt der Moderator. Diese Erfahrung habe dazu geführt, dass er der Frau des Prinzen skeptisch gegenüberstehe.

"Und nichts an ihrem Verhalten seit der Hochzeit mit Harry hat dazu beigetragen, dass meine Befürchtungen gelindert werden", schreibt der Brite.

Als er gehört habe, dass Harry vor der Hochzeit seine Mitarbeiter angeschnauzt und klargestellt habe "Was Meghan will, bekommt sie auch", sei er nicht verwundert gewesen.

"Ich befürchte, sie ist es gewohnt zu bekommen, was sie will", schreibt der 53-Jährige über die Herzogin. "Und jeder, der ihr nicht das gibt, was sie will, oder sie daran hindert, aufzusteigen und die soziale Leiter hinaufzuklettern, wird verworfen."

So sei Meghan, deren Verhalten Morgan als "skrupellos" bezeichnet auch mit ihrem ersten Mann, ihrem Vater und dem Rest ihrer Familie verfahren.

Gerüchte, wonach Harrys Frau mit ihren Allüren nicht nur Palast-Mitarbeiter in die Krise treibe, sondern es sich inzwischen auch mit ihrer Schwägerin Kate verscherzt haben soll, glaubt der Moderator offenbar aufs Wort. Auch dass Meghan die Queen verärgert habe, als sie bei ihrer Hochzeit darauf bestand, eine Smaragd-Tiara zu tragen, bleibt in Morgans Artikel nicht unerwähnt. Ebenso die Behauptung, dass der Königin nicht gefallen habe, dass sich die geschiedene Schauspielerin für ein weißes Brautkleid entschied.

Kurz: Der "Good Morning Britain"-Moderator hat offenbar eine klare Meinung über Meghan - und die ist alles andere als positiv.

"Meghan Markle ist eine von sich selbst besessene, professionelle Schauspielerin, die die Rolle ihres Lebens ergattert hat und sie ist entschlossen, das auszunutzen", lästert Piers Morgan – was seinen Artikel über die Herzogin von Sussex wie die Abrechnung eines gekränkten Egos klingen lässt.