ÖSV-Chefin: "Wer sich nicht impfen lässt, fährt nicht zu Olympia"

ÖSV-Chefin: "Wer sich nicht impfen lässt, fährt nicht zu Olympia"
Roswitha Stadlober will den Skiverband weiblicher machen und das Nachwuchsproblem bekämpfen. In Corona-Sachen fährt die 58-jährige Präsidentin einen harten Kurs.

Roswitha Stadlober hat gerade viel um die Ohren. Da ein Termin mit dem FIS-Präsidenten, dort ein Small-Talk mit dem Seilbahnchef, dazwischen nahm die neue ÖSV-Präsidentin auch noch eine Video-Grußbotschaft auf.

„Da ich unsere Athletinnen und Athleten vor der Saison nicht mehr persönlich treffen konnte, war es mir wichtig, ihnen eine persönliche Nachricht zu senden. Ich habe ihnen gute Wünsche für die anstehende Saison gesendet und meine Hoffnung ausgedrückt, dass sie ihre Ziele erreichen und gesund bleiben.“

KURIER: Sind Sie eine Präsidentin zum Anfassen?

Roswitha Stadlober: Das bin ich. Ich throne sicher nicht hoch oben. Unsere Sportler und Mitarbeiter sollen wissen, dass sie jederzeit zu mir kommen können. Aus meiner Erfahrung weiß ich, welche Bedürfnisse vor allem die Sportler haben. Das ist in so einer Position wichtig. Man muss wissen, was an der Basis los ist, damit man im Verband die richtigen Entscheidungen trifft.

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