Peterhansel bei Dakar souverän

France's Peterhansel and co-pilot Cottret compete
Foto: Reuters/JACKY NAEGELEN Stephane Peterhansel befindet sich klar auf Siegeskurs.

Mitfavorit Al-Attiyah muss auf der neunten Etappe aufgeben.

Stephane Peterhansel hat im Rennen um seinen fünften Dakar-Sieg in der Auto-Wertung seit Montag einen Konkurrenten weniger. Auf dem längsten Teilstück der diesjährigen Ausgabe über 852 Kilometer von San Miguel de Tucuman nach Cordoba musste Mitfavorit Al-Attiyah aufgeben. Eine defekte Wasserpumpe habe ein Weiterfahren unmöglich gemacht, teilte sein Team mit.

Mini-Fahrer Peterhansel liegt nach neun Etappen komfortabel mit nun knapp 50 Minuten vor dem Südafrikaner Giniel de Villiers. Auf dem dritten Platz folgt der Russe Leonid Nowizkij (+56:03). Den Tagessieg in Cordoba holte sich Peterhansels Markenkollege Nani Roma. Der französische Spitzenreiter reihte sich mit etwas mehr als vier Minuten Rückstand auf dem zweiten Platz ein.

9. Etappe (San Miguel de Tucuman - Cordoba, 852 km/593 km Sonderprüfung):

Autos:
1. Nani Roma/Michel Perin (ESP/FRA) Mini 5:36:28 Stunden
2. Stephane Peterhansel/Jean Paul Cottret (FRA) Mini +4:11 Minuten
3. Orlando Terranova/Paulo Fiuza (ARG/POR) BMW 6:54
4. Robby Gordon/Kellon Walch (USA) Hummer 8:37
5. Giniel De Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/GER) Toyota 9:39

Gesamtwertung:
1. Peterhansel/Cottret 24:11:43 Stunden
2. De Villiers/Von Zitzewitz + 49:31 Minuten
3. Leonid Nowizkij/Konstantin Schilzow (RUS) Mini 56:03
4. Roma/Perin 1:34:16 Stunden
5. Terranova/Fiuza 2:01:08

1 Ruhetag wird den Teilnehmern und Betreuern gegönnt (13. Jänner). 4 Fahrzeugklassen gibt es: Pkw, Motorrad, Quad, Lkw. 10 Siege feierte Stéphane Peterhansel bisher bei der Dakar. Der Franzose gewann sechs Mal die Motorrad- und vier Mal die Pkw-Wertung, zuletzt im Vorjahr. Der 47-Jährige ist auch heuer in seinem Mini der Favorit. 14 Etappen stehen auf dem Programm. 33 Mal fand das Abenteuer bereits statt. Die 34. Ausgabe führt zum fünften Mal durch Südamerika. 40 Grad Celsius Temperaturunterschied müssen die Teilnehmer verkraften. 53 Nationen sind heuer vertreten - Rekord. 60 DIN-A4-Seiten umfasst die Materialliste für einen Servicetruck. 61 Menschen ließen bisher bei der Dakar ihr Leben. 189 Länder übertragen das Spektakel im Fernsehen - im deutschsprachigen TV ist auch diesmal Eurosport im Bilde. 852 Kilometer lang ist die längste Etappe der diesjährigen Ausgabe. 1700 Personen (inklusive Betreuer) starteten am 5. Jänner in das Abenteuer. 8574 Kilometer müssen die Autos insgesamt zurücklegen (Motorräder/Quads: 8423 km, Lkw: 8121 km). 57,5 Millionen Euro an Einnahmen spült das Motorsport-Event in die Kassen der Austragungsländer.
(APA / mod) Erstellt am
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