Todesfälle überschatten Etappe

Beim Unfall eines Begleitfahrzeuges in Peru starben zwei Menschen

Zwei unbeteiligte Menschen sind die Todesopfer Nummer 62 und 63 der seit 1978 ausgetragenen Rallye Dakar. Zehn Personen wurden am Mittwochabend verletzt, als ein Begleitfahrzeug eines Rallye-Teams mit einem Taxi frontal zusammenprallte. Danach fuhr ein weiteres Taxi in die Unfallstelle, berichtete der Radiosender RPP.

Der Unfall ereignete sich in der peruanischen Ortschaft Los Palos, zehn Kilometer von der chilenischen Grenze entfernt. Die beiden Todesopfer waren der Taxifahrer und ein Fahrgast.

Ein paar Stunden vor dem Unfall hatte Titelverteidiger Stéphane Peterhansel (F) seine Führung weiter ausgebaut. Der zehnfache Dakar-Sieger (davon sechs Mal mit dem Motorrad)erreichte als Zweiter das Ziel in Arica (Chile). Der Etappensieg ging an den ebenfalls für das X-raid-Team fahrenden Spanier Joan „Nani“ Roma. Auch dieser konnte bereits die Dakar gewinnen – 2004 auf KTM.

In der Gesamtwertung führt Peterhansel bereits mit 9:54 Minuten Vorsprung auf Nasser Al-Attiyah. Der Katerer verfuhr sich und verlor dabei sechs Minuten. Bei den Motorrädern holte sich der Franzose David Casteu den Tagessieg und rückte in der Gesamtwertung bis auf 1:15 Minuten an seinen führenden Landsmann Olivier Pain heran. Der Österreicher Ferdinand Kreidl liegt mit seiner KTM auf Rang 106.

( Kurier ) Erstellt am 10.01.2013