ÖFB-Boss Windtner: "Wir werden mehr schaffen als bei EM 2016"

Leo Windtner: Der 69-Jährige ist sein zehn Jahren Präsident des ÖFB.
Das Ticket nach Europa ist gelöst. Der ÖFB-Präsident spricht über Fehler in der Vergangenheit, und verspricht Verbesserungen für die kommende EM.

Nach der Qualifikation ist vor der EURO 2020. Aussichten und Rückblicke des ÖFB-Präsidenten.

KURIER: Wie lautet ihr Resümee dieser Qualifikation?

Leo Windtner: Wir sind mit der glasklaren Zielsetzung gestartet, uns für die EM zu qualifizieren, sprich einen der ersten beiden Plätze zu belegen. Wir wussten, dass Polen der Favorit, der schwierigste Gegner ist, die Spiele gegen Israel einen besonderen Anstrich haben. Was wir auch so erfahren mussten. Der Start war verkorkst.

Haben Sie sich nach den ersten beiden Niederlagen gegen Polen und Israel schon gedacht, verdammt, das könnte zu eng werden?

Wir haben den Glauben an die Mannschaft nicht aufgegeben. Nach dem Israel-Spiel haben wir eine Aufarbeitung betrieben wie nie zuvor. ÖFB, Betreuerteam und die Spieler. Teamchef Franco Foda hat hier erwiesener Maßen für Stabilisierung gesorgt.

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