Teuerungswelle erst am Anfang: "Es gibt kein Entrinnen"

Teuerungswelle erst am Anfang: "Es gibt kein Entrinnen"
Wie viel teurer unser Leben wird. Wie sich der Krieg auf die Wirtschaft auswirkt. Was der Staat tun soll – und was besser nicht? Der KURIER fragte zwei Experten.

Die hohen Energiepreise sind im Warenkorb der Österreicher angekommen, wie eine Berechnung der wirtschaftsliberalen Denkfabrik Agenda Austria zeigt: Acht von zehn Gütern sind teurer geworden, sie liegen über der jährlichen Inflationsrate von zwei Prozent. Im März lag die Inflation sogar bei 6,8 Prozent.

Und das ist erst der Anfang, sagt Agenda-Austria-Direktor Franz Schellhorn. Selbst, wenn der Krieg in der Ukraine morgen endet, werde sich das gewohnte Niveau lange nicht einpendeln. "Sogar im Best Case werden wir die hohen Energiepreise noch bis 2023 hinein spüren."

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