Lopatka: "Das ist der große Unterschied zwischen mir und Lena Schilling"

Lopatka: "Das ist der große Unterschied zwischen mir und Lena Schilling"
Reinhold Lopatka hat als Spitzenkandidat der ÖVP eine schwierige Ausgangslage. Den Grünen will er bezüglich des Wirbels um Lena Schilling keine Ratschläge geben.

In Umfragen liegt die ÖVP im Hinblick auf die EU-Wahl am 9. Juni weit hinter der FPÖ. Dennoch hat sich Spitzenkandidat Reinhold Lopatka das Ziel gesetzt, dass die ÖVP mandatsstärkste Partei wird.

KURIER: Wie viel Überzeugungskraft hat der Bundeskanzler benötigt, Sie als Spitzenkandidaten bei der EU Wahl zu gewinnen? Er hat einmal gesagt: "Es freut mich, dass Du Dir das angetan hast…."

Reinhold Lopatka: Er hat nicht viel Überzeugungskraft gebraucht. Mir war von meiner Jugend an Europa ein Herzensanliegen. Ich war schon ab den 80er Jahren mit Erhard Busek in Polen unterwegs; war dabei, als Solidarnosc begonnen hat für Freiheit, für Demokratie aufzustehen. Das hat mich geprägt, diese Aufbruchstimmung, diese Begeisterung, die es damals für Europa gab. Wir müssen alles tun, damit wir wieder zu dieser Begeisterung kommen. So wie beim Champions League Finale oder beim Eurovision Song Contest. Wir brauchen das auch in der Politik.

Bei den EU-Wahlen 2019 hat die ÖVP ein Rekordergebnis erzielt von 34 Prozent. Laut Umfragen wird sich das nicht wiederholen. Werden Sie dann diese mutmaßlichen Verluste auf Ihre Kappe nehmen?

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