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Analyse
09/18/2019

Herbert Kickls Sündenregister: Der "Staatsfeind Nummer eins"?

Kickl versteht nicht, warum er nicht mehr Innenminister werden soll – er scheiterte an acht Punkten.

von Dominik Schreiber, Kid Möchel

Herbert Kickl tourt derzeit durch Österreichs Einkaufszentren und Bierzelte. Dort präsentiert sich der FPÖ-Spitzenkandidat neben Norbert Hofer als selbst ernannter "Staatsfeind Nummer 1".

Er, der Ex-Innenminister habe nichts mit dem Ibiza-Video zu tun, betont er stets. Warum er dennoch abberufen wurde, fragt er die schaulustige Menge gegenwärtig gerne – die Antwort darauf bleibt Herbert Kickl schuldig.

Der 23. Innenminister der Zweiten Republik (der erste der FPÖ) sorgte in seiner 17-monatigen Amtszeit allerdings fast laufend für Aufregung. Der KURIER gibt einen Überblick über das „Sündenregister“ des ersten blauen Innenministers.