1. Halbfinale des Song Contests 2026: Wenig Protest und viel Applaus bei Israel
Das Warten hat endlich ein Ende: Punkt 21 Uhr startet in der Wiener Stadthalle das 1. Halbfinale des 70. Eurovision Song Contests. Die ersten 15 Länder des musikalischen Megabewerbs rittern dabei um 10 Tickets für das große Finale am 16. Mai.
Darunter finden sich heurige Topfavoriten wie Finnland, Griechenland oder Israel. Und einen ersten Auftritt absolvieren auch die Final-Fixstarter aus Italien und Deutschland. Spannend wird es aber auch deshalb, weil erstmals die neuen ESC-Regeln zum Einsatz kommen – welche das sind, lesen Sie hier.
Im Liveticker (siehe unten) kommentiert für Sie zwar nicht Andi Knoll, dafür die KURIER-Kulturredaktion in Person von Christina Böck, Nina Oberbucher und Georg Leyrer. Humorvoll, pointiert und mit Augenzwinkern, das ist zumindest der Anspruch, bewerten wir die Auftritte der hoffnungsvollen (und kunterbunten) Kandidaten. Vertrauen Sie uns: In Sachen Witz und ESC-Wissen können die Kolleginnen und Kollegen mit dem ORF-Moderator durchaus mithalten (nein, das haben wir nicht selbst geschrieben, Anm. der drei Kulturmenschen).
Ach ja: Ein ESC-Bingo haben wir für Sie auch vorbereitet. Nun sind Sie aber wirklich für die erste Live-Show des Song Contests 2026 bestens ausgestattet. Los geht's!
Alle Kandidaten des ersten Halbfinale des ESC 2026:
ESC 1. Halbfinale
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Man soll für mehrere Songs stimmen?
Was, wenn man nicht mal einen mochte?
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Growlen
nennt man das in der Fachsprache.
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Der Schluss
war ein Grunzen. Wie passend.
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Wen man sich vorstellt
sie sind orange angezogen mit Katzenhaube, ist es .. naja auch nicht besser
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Ziemlich viele Nieten
auf der Bühne. Höhö sorry.
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Edward mit den Scherenhänden
ist auch da.
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Serbien
hat auch laute Fans im Pressezentrum
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Schade, dass es bald aus ist
Okay, vielleicht auch nicht.
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So fast fertig
einmal wird's noch laut aber
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Die Tänzer
müssen auf der Rampe Geräteturnen aus der Hölle absolvieren.
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Aber es war weniger
schräg als vieles andere.
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Die schräge Rampe
kennt man sonst nur von Operninszenierungen von Regisseuren, die Sänger hassen.
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Das Oberteil
teilt sie sich übrigens mit Cosmó.
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Polen
hat jetzt die "Kirchenmusik" zum Beichtstuhl von Finnland
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Boy George
bereut gerade seine Lebensentscheidungen, so eingefroren wie sein Lächeln ist.
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Vielleicht hätte man ihm
noch sagen sollen, welche Töne seine sind
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Wenn sie nicht ins Finale kommen
heißt es dann Bye, George.
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Bonnie Tyler ist auch ein Superstar
und hat beim ESC auch nix gerissen. Also wer weiß, ob das heut überhaupt was wird mit dem Finaleinzug.
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In dieses Spiegelkabinett
sollte man als Migränepatient eher nicht gehen
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Bei Boy George kann man lernen:
Vorsicht am Anfang der Karriere bei der Künstlernamen-Wahl. Der bleibt.
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Jetzt kommt Boy George
Aber nicht blinzeln, sonst verpasst man ihn
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Aber ich gestehe jetzt mal etwas
Ich mag das.
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12 Punkte
für die "Dune"-Referenz!
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Irgendwie sympathisch
Zaubertricks wie im ESC der 90er
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Vladimir Harkonnen
hat stark abgenommen.
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Apropos Jenseits
Klaus Nomi dreht sich gerade im Grab um
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Wenn man Kleidung lange nicht wäscht
bleibt sie von selbst stehen.
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Bitte dann auch auf die Videowall achten
da schickt Erich von Däniken Engel-Alien-Botschaften aus dem Jenseits
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Morgen steigt der Silberkurs wieder an.
Soll man jetzt noch kaufen?
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Hier ist Vorsicht geboten
Litauen und Cosmó dürfen den Farbtopf im Backstage-Bereich nicht vertauschen.
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Aber
Silverfacing, ist das noch erlaubt?
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Litauen
hat sich mehr Gesichts-Makeup geleistet als Österreich
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viel Refrain
für die vielen Songwriter
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Es gibt übrigens sehr gute Tiefkühlsnacks
Vielleicht haben die Belgier welche dabei?
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Belgien
neues Genre Tiefkühldisco
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Mir gehen eh schon
die fünf scharfen Soletti aus
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das heißt aber auch
Zwei Drittel geschafft!
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Frechheit
Das würde ich lieber sehen als die Billa-Werbung!
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wer jetzt auf ORF Werbung sieht
verpasst ein Filmchen darüber, wie oft Österreich Zero Points gekriegt hat.
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Die Finnen
haben den Flammenwerfer offenbar nicht ausgemacht. Deshalb gab's bei Deutschland jetzt "Fire".
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da ist also
das ganze Kerosin hingekommen
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Bei Israel
war zu Beginn "Stop the genocide"-Rufen zu hören.
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Ein Protestrufer, viel Applaus
Reaktion auf Israel also so ungefähr wie das Publikum nach jeder Staatsopernpremiere.
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Von hier aus ist nicht zu beurteilen
wie laut diesmal gebuht wurde. Im Pressezentrum wurde zu laut mitgesungen.
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War jetzt schwer zu hören
aber da dürfte es einen Zwischenruf gegeben haben.
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Ist das das Raumschiff
das die Georgier wieder nach Hause bringt?
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Noam Bettan
ist in einem großen Zuckerl versteckt.
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Dieser "Diamant"
war sicher günstig für den ORF, einfach die Müllgreifkralle vom Mistplatz Hernals umlackiert.
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Israel ist dabei?
Hatte ich gar nicht auf Sendung, war jetzt eher kein Thema zuletzt.
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Nun ja.
Das war wohl echt nicht wahr.
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