Song Contest: Buchmacher sehen knappes Rennen im 2. Halbfinale
Glaubt man den aggregierten Buchmachereinschätzungen, dann wird das Rennen um die im morgigen 2. Halbfinale vergebenen zehn Finaltickets etwas enger als im gestrigen ersten ESC-Aufschlag.
Mit nahezu Sicherheit weiter sind demnach mit Dänemark, Australien, Rumänien und der Ukraine nur vier Starterinnen und Starter. Eher knapp über und vor allem unter dem neuralgischen Strich, der die zehn Glücklichen von den anderen trennt, finden sich auch manche Acts teils überraschend.
Dass es für Aserbaidschans Jiva mit "Just Go" voraussichtlich nicht reichen wird, scheint relativ klar: Die Wettanbieter gestehen ihr gar nur eine elfprozentige Aufstiegschance zu. Eher nicht um das Finale mitrittern würde demnach auch Luxemburgs Eva Marija ("Mother Nature"). Ihre Chancen liegen knapp über einem Drittel. Etwas mehr mit dem Grand Final am Samstag (16. Mai) liebäugeln können der zusammengefassten Einschätzung von zwölf Buchmachern Armenien (40 Prozent Aufstiegschance), die Schweiz (42 Prozent) und Lettland (46 Prozent).
Über dem Strich sitzt Norwegens Jonas Lovv mit seinem "Ya Ya Ya" vermeintlich gut im Sattel: Seine Chance auf Qualifizierung wird jedoch mit 67 Prozent noch ein Stück vage eingestuft. Etwas komfortabler auf den Finalplatz blicken können demnach Tschechiens Daniel Žižka ("Crossroads", 72 Prozent), Albaniens Alis ("Nân", 75 Prozent), die Eröffnerin des zweiten Semifinale, Bulgariens Dara mit "Bangaranga" (77 Prozent), und die Vertreterinnen und Vertreter der südlich gelegen Mittelmeerinseln, Zyperns Antigoni ("Jalla") und Maltas Aidan ("Bella") mit jeweils 79-prozentiger Aufstiegswahrscheinlichkeit.
Kommentare