© APA/HERBERT P. OCZERET

Festival
11/12/2013

Adam Green kommt zum "Blue Bird"

Das Songwriter-Festival findet vom 14. bis 16. November im Porgy & Bess in Wien statt.

Große Gesten und kleine Melodien von Singer/Songwriter über Low-Fi Pop und Punk-Cabaret bis zu "Anti-Rap Alternative Folk" verspricht das "Blue Bird"-Festival, das von Donnerstag bis Samstag (14. bis 16.11.) im Wiener Jazzclub Porgy & Bess mit 13 Acts aufwartet. The-Dresden-Dolls-Sängerin Amanda Palmer kommt zum Auftakt mit einer speziellen Solo-Show, der österreichische Elektroniker I-Wolf mit seinem Konzeptalbum "Skull + Bones" und die Anti-Folk-Ikone Adam Green mit einem Akustikkonzert - und seinen Zeichnungen.

Bevor es für den New Yorker Musiker Green nämlich auf die Bühne des Porgy & Bess geht, steht noch die Eröffnung seiner Ausstellung im Artspace Pirmin Blum im neunten Wiener Gemeindebezirk an. Auf Einladung der Viertelneun Gallery zeigt der 32-Jährige, der sich seit 2005 auch als bildender Künstler betätigt, unter dem Titel "A land recombined" seine neuesten, wie Cartoons anmutenden Bilder. Auch Pop-Phänomen Amanda Palmer ist in Wien nicht nur auf der Bühne aktiv: Am Mittwoch (13.11.) spricht sie in einer Expertenrunde im Haus der Musik zum Thema "Crowdfunding: The better way of financing music?", hat sie doch ihr aktuelles Album mithilfe einer Kickstarter-Kampagne finanziert. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

9. Auflage

Im Porgy & Bess setzen die Veranstalter der Vienna Songwriting Association (VSA) dann auch bei der neunten Ausgabe ihres Festivals auf eine Mischung von etablierten Größen und internationalen wie auch nationalen Newcomern. So steht den jungen britischen Folkmusikern Rachel Sermanni und Tim Crabtree alias Paper Beat Scissors der Schotte Edwyn Collins gegenüber, der in den 70er Jahren mit seiner Kultband Orange Juice und später mit dem Solo-Hit "A Girl Like You" Erfolge feierte.

Mit einem ganz Großen - Leonard Cohen - wird schon mal der Spoken Word-Poet James P Honey verglichen, der mit seiner Truppe A Band of Buriers auf der Bühne gesprochenes Wort mit Gitarre, Cello und Geige verwebt. Einen Hauch von Klassik bringt auch die amerikanische Neuentdeckung und ausgebildete Pianistin Sara Jackson-Holman mit, während sich der Brite Paul Armfield dem Folk der etwas düsteren Sorte verschreibt.

Nicht am Klavier zu sehen ist Rae Morris: Die von der britischen Musikpresse angepriesene 20-Jährige musste ihren Auftritt kurzfristig absagen, an ihre Stelle tritt der in Österreich lebende Amerikaner Matt Boroff. Der weist damit ebenso eine Österreich-Connection auf wie die Berliner Indiepop-Songwriterin Julia A. Noack, deren drittes Album "The Feast" vom Wiener Alexander Nefzger produziert wurde. Ein Highlight aus heimischen Gefilden steht aber mit I-Wolf alias Wolfgang Schlögl an, der bei der Live-Präsentation seines Albums „Skull+Bones“ „Großstadtblues vom Allerfeinsten“ verspricht. Die akustische Folkpop-Band Dawa und der Antifolk-Act Kidcat Lo-fi wurden indes als viel versprechendste Neuentdeckungen aus Österreich angekündigt.

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