Genuss
03.01.2017

Gerstner eröffnet Restaurant bei der Oper

Die Wiener Hofzuckerbäckerei Gerstner hat gegenüber der Wiener Staatsoper ein Restaurant eröffnet.

Erst vor zwei Jahren hatte die Wiener Hofzuckerbäckerei Gerstner in Kooperation mit Schlumberger ihr Café gegenüber der Staatsoper eröffnet. Das Konzept von damals sah einen Shop, eine Bar und ein Café vor. Im Erdgeschoß gibt es sowohl Saures als auch – der Tradition des Zuckerbäckers Gerstner entsprechend – viel Süßes zu kaufen. Der Sekt des Projektpartners Schlumberger befindet sich ebenfalls im Angebot.

Das Café im oberen Stockwerk ist mittlerweile zu klein und das Griss um die Plätze zu groß geworden: Das Unternehmen erweitert um ein Café-Restaurant und lässt so das legendäre Stammhaus des Firmengründers Anton Gerstner an neuer Adresse wieder aufleben. "Es war uns ein sehr großes Anliegen, dem neuen Gerstner jenen Glanz zu verleihen, den das Haus anno 1877 auf der Kärntner Straße 6 hatte", erklärt Oliver W. Braun, Geschäftsführender Gesellschafter seine Motivation.

Strudel-Vitrine und Wiener Klassiker

Das neue Restaurant im obersten Stockwerk wartet unter anderem mit einer Strudelvitrine mit täglich frisch zubereiteten Apfel-, Topfen- und Weichselstrudeln auf. "Bei der Zusammenstellung derSpeisekartehaben wir uns an Wiener Klassikern orientiert", so Braun. Wiener Rindsuppentopf, Gulasch von Rindsbackerln, Wiener Schnitzel aus der Pfanne oder gedünstete Rindsrouladen vom Beiried finden sich auf dieser wieder.

Das Ambiente mit historischen Deckengemälden, herrschaftlichen Kaminen und Pilastern aus rotem Marmor ist eine Hommage an die Ära als Hofzuckerbäcker. Das erlebbare Gefühl der Entschleunigung wird durch eine an die Wand projizierte Uhr, deren Zeiger rückwärts laufen, symbolisiert. "Unsere Gäste sollen Alltag und Hektik hinter sich lassen und in eine Welt des Wohlfühlens und Genießens eintreten", so Braun.