Innenansicht des gemeinsamen Shops der ehemaligen "K. u. K. Hoflieferanten" Gerstner und Schlumberger in der Wiener Kärntner Straße.

© APA/BILL LORENZ

Wien
12/03/2014

Gerstner und Schlumberger eröffnen Café

Lokal bei der Oper nach Umbauten geöffnet - Verkaufsbereich im Erdgeschoß - "Wohnzimmer" im ersten Stock.

Zurück zu den Wurzeln: Vor knapp 100 Jahren befand sich an der Adresse Kärntner Straße 51 in Wien eine "Conditorei". Nach diversen nicht-gastronomischen Mietern – zuletzt etwa eine Bankfiliale – kann nun in den Räumlichkeiten wieder geschlemmt werden. Die einst zu K. u. K. Hoflieferanten ernannten Unternehmen Gerstner und Schlumberger haben dort ein Lokal eröffnet.

Wobei der Begriff Lokal spezifiziert werden muss: Das Konzept vereint Shop, Bar und Cafe. Im Erdgeschoß wird vor allem verkauft, sowohl Saures als auch – der Tradition des Zuckerbäckers Gerstner entsprechend – viel Süßes. Der Sekt des Projektpartners Schlumberger befindet sich ebenfalls im Angebot. Das durchaus noble, vor allem in hellgrün gehaltene Geschäft wird im ersten Stock um einen Verweilbereich ergänzt.

Alleine der Weg dorthin kann sich sehen lassen: Das Obergeschoß ist über eine beeindruckende, neu errichtete Stiege zu erreichen. Das Cafe besteht aus dem Gerstner-"Wohnzimmer" und einer Schlumberger "Sparkling Bar". Begehrt werden wohl vor allem die Plätze am Fenster sein, die einen direkten Ausblick auf die Oper bieten.

Die vom Architekten Thomas Hoppe durchgeführten Umbauten dauerten rund vier Monate, wie der Geschäftsführer der Gerstner Imperial Hospitality Group, Oliver W. Braun, bei der Präsentation am Mittwoch berichtete. Die Gestaltung der insgesamt 170 Quadratmeter großen City-Repräsentanz erfolgte, wie betont wurde, in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt. Über die Kosten hüllte sich der Gerstner-Chef in Schweigen, wobei er zumindest verriet: "Es hat viel gekostet, war aber nicht so teuer, wie es aussieht."

Laut Braun ist daran gedacht, das Konzept auch an anderen Standorten umzusetzen. Dass die Wahl für die Premiere auf eine ehemalige Bankfiliale fiel, hat mit dem Haus – dem Palais Todesco – zu tun. Denn darin, also in den Stockwerken über dem neuen Lokal, befinden sich auch die Büros der Firma Gerstner. Der Sekterzeuger Schlumberger wiederum habe schon länger eine Präsentationsmöglichkeit in der Innenstadt gesucht, betonte Benedikt Zacherl von der Schlumberger-Geschäftsleitung.

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