Die Schaumburgergasse ist seit 31. Juli keine Begegnungszone mehr

© Kurier/Gilbert Novy

Chronik Wien
09/06/2020

Wien: Welche temporären Begegnungszonen verlängert werden

In vier Bezirken werden sich Fußgänger und Autos noch zwei weitere Monate die Fahrbahn teilen.

von Katharina Zach

Insgesamt 26 temporäre Begegnungszonen gab es in Wien während des Corona-Lockdowns, sechs davon bleiben nun sogar bis Ende Oktober bestehen.

Das bestätigte ein Sprecher von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) am Sonntag gegenüber dem KURIER.

Die Bezirke Leopoldstadt, Margareten, Neubau und Rudolfsheim-Fünfhaus hatten um eine Verlängerung um weitere zwei Monate gebeten. Der Antrag wurde von der zuständigen Abteilung für Verkehrsorganiosation geprüft und nun das Okay gegeben.

In der Schützengasse (1020), der Rüdigergasse (1050), der Zollergasse (1070)  sowie der Rosinagasse, Gasgasse und Zwölfergasse (jeweils 1150) werden sich also weiterhin Fußgänger und Autos die Fahrbahn teilen.

Am Brigittenauer Sporn im 20. Bezirk läuft die Begegnungszone hingegen mit Sonntag, 6. September, aus.

Die Pop-up-Begegnungszonen waren während der Pandemie geschaffen worden, um Grätzelbewohnern ohne viel Grünraum in der näheren Umgebung, die Möglichkeit zu bieten, Luft schnappen zu können - und gleichzeitig Abstand zu halten. Welcher Straßenzug zur Begegnungszone wurde, wurde nach gewissen Kriterien festgelegt.

Neben dem mangelnden Grünraum waren etwa auch enge Gehsteige ein Punkt, der für die Begegnungszonen sprach.

Doch viele der Zonen waren gerade zu Beginn der Verkehrsfreigabe nur zögerlich genutzt worden, auch weil es keine baulichen Änderungen gab, um die Straßenzüge für Fußgänger zu attraktivieren.

Und manche der Projekte waren auch nur von kurzer Dauer: Bereits am 3. Mai hieß es in der Rechten Bahngasse in der Landstraße und der Fernkornstraße in Favoriten wieder: Fußgänger bitte zurück auf die Gehsteige. Am 31. Mai folgte das Begegnungszonen-Aus in der Kalvarienberggasse in Hernals.

Bis 22. Juni gab es in der Meiselstraße in Penzing sowie Rudolfsheim-Fünfhaus eine Pop-up-Begegnungszone, die sich aber in eine "Coole Straße" verwandelte.

Mit. 5 Juli waren die Projekte in der Alliiertengasse und der Pazmanitengasse in der Leopoldstadt, in der Kandlgasse, Hermanngasse und Ahornergasse in Neubau, in der Florianigasse in der Josefstadt, in der Sobieskygasse im Alsergrund, in der Hasnerstraße in Ottakring und in der Schopenhauergasse sowie der Kutschkergasse in Währing passé. Die Hasnerstraße wurde allerdings ebenfalls in eine "Coole Straße" umgewandet.

Am 31. Juli wurden die temporäre Begegnungszone in der Große Neugasse, Schaumburgergasse und Graf-Starhemberg-Gasse auf der Wieden und der Kettenbrückengasse im 4. und 5. Bezirk aufgehoben.

Dass das Thema mit dem Ende der Pandemie oder gar bereits nach der Wahl wieder an Bedeutung verliert, ist aber unwahrscheinlich. Denn etwa in der Josefstadt will Bezirkschefin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP) die Florianigasse zu einer fixen Begegnungszone machen. Und in der Neubaugasse ist erst am Donnerstag die neue Begegnungszone offiziell eröffnet worden.

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