KURIER-Tag 2013

Der KURIER lädt seine Leser ein: Diskutieren Sie mit uns über die Themen, die Österreich bewegen. Wir begleiten Sie tickernd durch den Tag.

Kuriertag

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere im Vorjahr haben wir auch heuer wieder Gäste aus Politik und Wirtschaft gebeten, mit uns über jene Themen zu diskutieren, die Leser und Leserinnen vor der Wahl bewegen. Besuchen Sie uns in unseren Redaktionsräumen und im Festzelt – verbringen Sie einen Tag mit Ihren Lieblingskolumnisten und -redakteuren!

Falls Sie heute nicht persönlich zu einer Führung durch das Haus vorbeikommen können, bieten wir Ihnen einen besonderen Service: Machen Sie doch – hier –einen virtuellen Rundgang durch unseren Newsroom. Eine neue 360-Grad-Videotechnologie macht's möglich.

  • Guido Tartarotti bringing down the house! Das Festzelt zerkugelt sich über seine Sammlung an Zeitungsfehlern.

    Zum Abschluss des KURIER-Tages kommt noch einmal Dieter Chmelar auf die Bühne und liest aus seinem demnächst bei Amalthea erscheinenden Buch "Schluss mit lustig! Ane(c)kdoten von kleinen Großen und großen Kleinen."

    Martina Salomon verabschiedet das Publikum. Helmut Brandstätter bittet Michael Hufnagl abschließend um seine Einschätzung des heutigen Matches. Hufnagl: "Wenn wir 2:0 verlieren, bin ich zufrieden."

  • Dieter Chmelar stellt Gabriele Kuhn und Michael Hufnagl vor, die aus ihrer Kolumne Paaradox lesen. Danach kommen noch Doris Knecht und Guido Tartarotti.

    Kollege Hufnagl hatte ja schon im Vorfeld angekündigt, was er auf der KURIER-Bühne zu tun gedenkt:

    Dieter Chmelar: ""Ich bin ja für die Einführung der Dodelstrafe beim Team Stronach"

  • Nächster Programmpunkt: Frage- und Antwort-Session mit Chefredakteur und Herausgeber Helmut Brandstätter.

    Oft gestellte Frage: "Warum gibt es so viele Rechtschreibfehler?" - Brandstätter: "Sie bohren in meinen Wunden. Natürlich ist es eine Kostenfrage. Es muss oft sehr schnell gehen. Natürlich haben wir eine Schlussredaktion und lesen gegenseitig unsere Artikel Korrektur, aber manches wird eben übersehen. Ich kann nur sagen: Wir arbeiten daran und entschuldigen uns. Wenn Fehler passieren, sage ich immer scherzhaft: Gott sei Dank stehen wir nicht im OP, da wär jetzt schon wieder einer tot!"


    Es gibt Fragen zu Abonnements und zu den Kolumnisten ("Mir ist der Niki Glattauer zu ideologisch. Den mag ich nicht." - "Also mir gefällt er!"). Auch: "Warum ist das Fernsehprogramm nicht mehr auf der letzten Seite? Das war so praktisch!"

  • Podiumsdiskussion: Bildung und Integration. Wir begrüßen Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch, Integrationsexpertin Österreichisches Rotes Kreuz Minoo Amir-Mokri, Lehrer & Autor Niki Glattauer.

    Kurier-Tag 2013, Kurier Tag 2013, Lesertag 2013, L… Foto: Jeff Mangione Amir-Mokri Amir-Mokri: "Wir wollen Mehrsprachigkeit als Ressource nutzen: Über 40 Prozent der Schüler in der Volksschule haben eine andere Erstsprache als Deutsch. Das heißt nicht, dass sie schlecht Deutsch können. Es ist schade, dass man diese Ressource in der Schule verliert und die Kinder wieder zur Einsprachigkeit erzieht. Wer in der Erstsprache gefestigt ist, wird auch jede weitere Sprache gut lernen."

    Kurier-Tag 2013, Kurier Tag 2013, Lesertag 2013, L… Foto: Jeff Mangione Niki Glattauer Glattauer: "Ich bin von der Politik enttäuscht. Ich glaube, die Politik schafft nicht, die Schule so zu ändern, wie wir es brauchen. Es muss über die Eltern passieren. Erst, wenn die Eltern sehen: Das kann man auch ganz anders machen! - Dann wird sich etwas ändern. Was soll sich ändern? Zuerst muss der Druck raus aus der Schule. Und Gelassenheit und Humor wieder rein in die ganze Schuldebatte."

    "Schuld liegt nicht bei den Lehrern. Das System zwingt die Lehrer oft in Strukturen, in denen sie gar nicht anders reagieren können."

    Oxonitsch: "Wichtig ist die Lehrerausbildung. In unserer Lehrerausbildung werden Fächer unterrichtet und nicht so sehr Pädagogik. In Finnland ist es umgekehrt: Da wird der Lehrer zuerst einmal Pädagoge. Wenn hier die politischen Fronten ein bißchen mehr aufbrechen würden, könnten wir da etwas ändern."

    Glattauer: "In Österreich ist die Bildungspolitik in der Geiselhaft der Parteipolitik. Es geht nicht um die Eltern und die Kinder, es geht darum, dass sich Parteien profilieren wollen und wir baden das alle miteinander aus! Geht es um Wähler - oder geht es um das Wohl der Kinder?"

    Es sitzen viele betroffene Eltern und Lehrer im Publikum. Entsprechend emotional ist das Thema besetzt ("Wir haben für 60 Lehrer im Lehrerzimmer gemeinsam einen Computer"; "Warum wird eine Schule so alleine gelassen?").

    Lernen im Lernhaus

    Lernhaus Foto: KURIER

    Michaela Zichtl (KURIER Marketing) kommt auf die Bühne und stellt die KURIER-Aktion Lernhaus vor, das bildungsferne Schichten beim Lernen unterstützen soll.

    Spendenmöglichkeit: Raiffeisen Bank International; BLZ: 31000; Kontonummer: 999.995 Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

  • Podiumsdiskussion "Wirtschaft, Banken, Europa und Steuern" mit Willibald Cernko (UniCredit, Bank Austria AG) und Karl Sevelda (Raiffeisen Bank International AG).

  • "Österreich ist ein Labyrinth, in dem sich jeder auskennt", zitiert Chmelar, "Das gilt auch für den heutigen Tag. Deshalb freuen wir uns über den Besuch von Minister Niki Berlakovich." - Martina Salomon: "Wie ist ihr Jahr bis jetzt gelaufen? Stichwort: Biene?"

    Berlakovich spricht über Maiswurzelbohrer, Pestizide und die Möglichkeit, dass auch Handystrahlung das Bienensterben zu verantworten haben könnte. Bevor er geht, gibt er dem Publikum den Appell mit: "Sie als Konsumenten sind die wichtigsten Partner unserer Landwirtschaft. Jeden Tag im Supermarkt entscheiden Sie, welche Art von Agrarwirtschaft Sie fördern."

  • Wir freuen uns über Anekdoten und Geschichten von KURIER-Publikumslieblingen. Den Anfang macht Prof. Georg Markus.

    Danach liest Birgit Braunrath aus ihren Kolumnen über ihre Beagle-Dame namens Daria.

    Last but not least: KURIER-Kolumnist Karl Hohenlohe.

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