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Warum Wien der beste Austragungsort für den Song Contest ist

Zwei Mal hat die Bundeshauptstadt schon den ESC ausgerichtet. Und aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Agnes Preusser
Menschen betreten die Halle für den Eurovision Song Contest 2025.

Wer sonst? Es hat einen Grund, warum in den Kommentaren von internationalen ESC-Fans nach JJs Sieg oft „Let’s go to Vienna“ gestanden ist. Wien ist eine Stadt mit Strahlkraft, die Touristen immer wieder begeistert. 

"Wien ist bereit, auch diesmal Bühne Europas zu sein", sagte darum Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bereits gestern. Dass die Bundeshauptstadt solche Events gut ausrichten kann, das hat sie bereits mehrmals bewiesen, auch in Bezug auf den Song Contest. Etwa 1967, nachdem sich Udo Jürgens in die Herzen der Zuschauer gesungen hatte, und natürlich nach Conchitas Sieg. 

Aller guten Dinge wären also drei. 

Zudem ist die Stadt inzwischen noch besser aufgestellt, es gibt laut Wirtschaftskammer Wien (WKW) 18.000 mehr Hotelbetten im Angebot als 2015 – und schon damals war alles ausgebucht. 

Die Wirtschaft hofft

Kein Wunder, dass auch WKW-Präsident Walter Ruck für Wien plädiert: "Dadurch wäre die Umsatzsteigerung für die Hotellerie durch mehr Gäste noch größer. Dazu kommen dann noch die weiteren Umsätze mit den Gästen und Teilnehmern, für Restaurants, Stadtbesuche, Fahrten und vieles mehr“. 

Fair wäre es auch ein bisschen. Immerhin hat der Countertenor JJ einiges an Wissen dank seiner Heimat Wien: Er studiert an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). 

Ein Mann fürs Spektakel

Nicht zu vergessen: Norbert Kettner, Wien-Tourismus-Direktor, schafft es mit seinen visionären Aktionen schon in unspektakulären Jahren in die New York Times. In einem Song-Contest-Jahr darf man sich demnach Großes mit langfristigem Werbewert für Österreich erwarten. 

Also gebt Wien den Zuschlag – wir sagen auch artig „Merci, Chérie“.

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