Drei Wiener Lehrer suspendiert, weil sie Masken verweigerten

Die Pflichtschullehrer wollten keinen MNS tragen.
Alle drei Pädagogen unterrichteten an der Lernwerkstatt Brigittenau. Vor Weihnachten wurden sie außer Dienst gestellt.

Was Verstöße gegen die Covid-19-Schutzbestimmungen betrifft, greift die Wiener Schulbehörde hart durch: Gleich drei Pflichtschullehrer wurden vor Kurzem suspendiert, weil sie sich geweigert hatten, im Unterricht Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Wie ein KURIER-Rundruf in den Bildungsdirektionen aller Bundesländer ergab, handelt es sich bundesweit um die ersten Disziplinarentscheidungen dieser Strenge. Besonders auffällig ist daher, dass alle drei Pädagogen an derselben Wiener Schule tätig waren. Und zwar an der Lernwerkstatt Brigittenau, einer öffentlichen Ganztagsschule für 6- bis 15-Jährige.

Wie der KURIER aus Elternkreisen erfuhr, wurden die drei Lehrer, die sich trotz Intervention der Schulleitung konsequent geweigert hatten, im Schulgebäude Mund-Nasen-Schutz zu tragen, bereits vor Weihnachten außer Dienst gestellt. Sie dürften einander aufgestachelt bzw. bestätigt haben. Eine Lehrerin soll es in einem Contra-Masken-Video auf Youtube regelrecht auf eine Konfrontation mit der Direktion angelegt haben.

In einem der drei Fälle könnte es einen Einspruch beim Landesverwaltungsgericht geben.

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