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Chronik Österreich
12/10/2021

3.659 Neuinfektionen in Österreich

65 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. 598 Intensivpatienten aktuell.

Kurz vor dem offiziellen Ende des Lockdowns in weiten Teilen Österreichs geht die Zahl der Neuinfektionen weiter zurück. Von Donnerstag auf Freitag wurden 3.659 Neuinfektionen in Österreich registriert. Das sind erstmals seit dem Nationalfeiertag weniger als 4.000 Fälle. Die Neuinfektionen liegen weiter unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 5.016. Außerdem sinkt die Zahl der aktiven Fälle damit weiter auf 78.581. 

In den vergangenen 24 Stunden wurden 373.456 neue PCR-Testungen durchgeführt. Das ergibt eine Positivrate von 0,98 Prozent. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank auf 394,48.

Zudem gibt es 65 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu vermelden. Damit hat die Pandemie bisher 13.076 Todesopfer in Österreich gefordert. 

598 Patienten werden derzeit intensivmedizinisch betreut. Diese Zahl ging seit dem Vortag um 29 und innerhalb einer Woche um 45 Personen zurück. Insgesamt liegen österreichweit 2.708 Covid-19-Infizierte in Spitälern, um 105 weniger als am Vortag.

Impfungen

110.854 Covid-Schutzimpfungen wurden am Donnerstag durchgeführt, geht aus Daten des E-Impfpasses hervor. Insgesamt haben bisher 6,44 Millionen Menschen in Österreich zumindest eine Impfung erhalten. 6,08 Millionen Personen und somit 68 Prozent der Einwohner verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Die Erststiche machten am Vortag nur 7,6 Prozent aller Impfungen aus. 8.416 Menschen holten sich eine erste Schutzdosis, innerhalb einer Woche immerhin 62.347 Personen. Großen Anteil haben aktuell die für einen hohen Immunschutz wichtigen Drittstiche. 82.899 verabreichte Booster-Impfungen in den vergangenen sieben Tagen waren 74,8 Prozent aller durchgeführten Immunisierungen. Insgesamt 485.465 Drittstiche wurden in der vergangenen Woche verabreicht.

Die Neuinfektionen in Bundesländern

  • Burgenland: 85
  • Kärnten: 413
  • Niederösterreich: 563
  • Oberösterreich: 742
  • Salzburg: 147
  • Steiermark: 525
  • Tirol: 497
  • Vorarlberg: 259
  • Wien: 428

Aktuelle Entwicklungen

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Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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