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Chronik Österreich
12/20/2021

1.792 Neuinfektionen in Österreich

18 neue Todesfälle wurden im Zusammenhang mit Covid von gestern auf heute gemeldet.

Der Lockdown scheint nach wie vor Wirkung zu zeigen: Erstmals seit dem 18. Oktober sind am Montag weniger als 2.000 Neuinfektionen vermeldet worden. Von Sonntag auf Montag wurden 1.792 Neuinfektionen in Österreich registriert. Die neu gemeldeten Fälle liegen damit weiter unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 2.747. Außerdem sinkt die Zahl der aktiven Fälle damit weiter auf 41.642.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 217.170 neue PCR-Testungen durchgeführt. Das ergibt eine Positivrate von 0,83 Prozent. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist auf 216,03 gesunken.

Zudem gibt es 17 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu vermelden. Damit hat die Pandemie bisher 13.496 Todesopfer in Österreich gefordert.

479 Menschen auf der Intensivstation

Im Krankenhaus liegen derzeit 1.761 Personen, das sind zwölf weniger als am Vortag gemeldet waren. 478 Menschen werden noch auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl sank seit Sonntag um einen Betroffenen und ist innerhalb einer Woche um 95 Patienten zurückgegangen.

Impfungen

33.998 Covid-Schutzimpfungen sind am Sonntag durchgeführt worden. Davon waren 3.873 Erststiche, das sind 11,4 Prozent. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 65.082 Erstimpfungen durchgeführt. Mit 22.344 Drittstichen am Sonntag sind 65,7 Prozent aller durchgeführten Impfungen sogenannte Booster gewesen. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 454.415 Drittstiche verabreicht.

Laut den Daten des E-Impfpasses haben bisher 6.550.456 Personen in Österreich zumindest eine Impfung erhalten. 6.217.907 Menschen und somit 69,6 Prozent der Einwohner verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Hinweis: Nach einer Aktualisierung im Open-Data-Informationsportal wurde die Zahl der Todesfälle von 18 auf 17 korrigiert. 

Die Neuinfektionen in Bundesländern

  • Burgenland: 20
  • Kärnten: 148
  • Niederösterreich: 339
  • Oberösterreich: 220
  • Salzburg: 98
  • Steiermark: 267
  • Tirol: 260
  • Vorarlberg: 162
  • Wien: 278

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Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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