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Chronik Niederösterreich
11/19/2021

Weihnachtsmärkte in Niederösterreich - zumindest ein Wochenende lang

Zahlreiche Advent-Veranstaltungen wurden aufgrund der Corona-Situation abgesagt – andere öffnen an diesem Wochenende noch vor dem Lockdown.

von Stefan Jedlicka, Markus Foschum, Teresa Sturm, Wolfgang Atzenhofer

„Wir sperren wie geplant auf“, bekräftigt Tourismusdirektor Klaus Lorenz und fügt hinzu: „Solange es erlaubt und möglich ist, wird der Badener Advent stattfinden“. Heute, Freitag, wird offiziell eröffnet, bis 24. Dezember soll täglich im Kurpark sowie auf dem Haupt-, Theater- und Josefsplatz vorweihnachtliche Freude einkehren (www.advent.baden.at).

Corona spielt natürlich eine Rolle. Auf jedem Platz gibt es eine „Check-In Hütte“, wo man sich registrieren muss. Wer geimpft oder genesen ist, erhält ein Band ums Handgelenk, mit dem man in der ganzen Innenstadt Punsch und Co genießen kann. „Die Bänder gelten jeweils für einen Tag und es wird auch kontrolliert“, so Lorenz. Es wird auch etliche Events, von Livemusik bis zum Christkindlpostamt, geben – so nicht neue Corona-Maßnahmen dem Advent den Zauber nehmen.

Kein Kinderprogramm

Auch in Leobersdorf (Bezirk Baden) öffnen sich heute, Freitag, die Tore zum Weihnachtsmarkt - bis Sonntag. Kinderprogramm gibt es heuer allerdings keines. Und auch keine Gastronomie, sie hätte ab 26. November vor der Volksschule und beim Antonius Bräu öffnen sollen.

Vom „Neuen Advent in Wiener Neustadt“ versprach sich Bürgermeister Klaus Schneeberger gar „ein neues Zeitalter in der Vorweihnachtszeit“. Ab 26. November hätten an den Advent-Wochenenden wechselnde Plätze in der Innenstadt bespielt werden sollen: Stadtpark, Domplatz, Beethovenallee und Bürgermeistergarten. Man setze auf Charity, Kunsthandwerk und Tradition. In die neue Weihnachtsbeleuchtung wurde erstmals der Wasserturm integriert und im Stadtpark gibt es das „Comeback der Bären“ – anstelle einst dort in einem Gehege lebender Tiere sind es nun jedoch beleuchtete Figuren. Aufgrund des Lockdowns sind alle Veranstaltungen nun zumindest bis 13. Dezember abgesagt. Der Verkauf der "Weihnachts-Gutscheine für unsere Innenstadt" wurde auf 15. bis 17. Dezember verschoben. Details auf www.wiener-neustadt.at.

In Mödling regiert das Prinzip Hoffnung: das Adventprogramm bleibt grundsätzlich mit Vorbehalt aufrecht. Evas Adventmarkt am Hyrtl-Platz ist bis Sonntag geöffnet, die heuer erstmalig geplanten Weihnachtsmärkte im Schöffelpark und am Fliegenspitz sowie die Klassiker bei St. Othmar oder am Schrannenplatz noch nicht. Sie könnten eventuell nach dem Lockdown-Ende noch bis Weihnachten aufsperren, sagt Bürgermeister Hans Stefan Hintner (ÖVP). Hier ist aber noch keine Entscheidung getroffen.

Zahlreiche Absagen

Abgesagt wurden aufgrund von Corona hingegen bereits die Adventmärkte in Neunkirchen und beim Kottingbrunner Wasserschloss. Außerdem auch bekannte Märkte im Mostviertel: im Schloss St. Peter/Au oder in der Kartause Gaming.

Weihnachtswald vorerst geschlossen

Einzelne Lichterketten funkelten dieser Tage bereits in Amstetten. Der Christbaum und zahlreiche kleine Nadelbäume, dazu noch geschlossene Punsch- und Grillhütten machten Gusto auf den „Weihnachtswald“ am Amstettner Hauptplatz. Doch die für heute, Freitag, angekündigte Eröffnung musste abgeblasen werden. „Aufgrund der besorgniserregenden Entwicklung der Infektionszahlen müssen die Tore des Weihnachtswaldes vorerst verschlossen bleiben“, teilte das Stadtmarketing Donnerstagmittag mit. Man hoffe, den Markt vielleicht im Dezember doch noch öffnen zu können, sagte Geschäftsführer Georg Trimmel.

Advent in Krems ab 25. November

So geht es auch den Veranstaltern des Adventzaubers in Krems. Sollte wirklich ein Lockdown kommen, ist man bereit für eine Öffnung, sobald dieser endet. Denn am 25. November soll eigentlich die Kremser Altstadt im Weihnachtszauber erstrahlen. Laut Horst Berger vom Stadtmarketing wird es viele Hütten geben – Handwerk, Punsch und Kulinarik werden geboten. Vonseiten der Vereine hätten aber bereits einige abgesagt. Die vielen Auflagen würden abschrecken. Auch Livemusik wäre – falls mit den Maßnahmen vereinbar – geplant. „Beleuchtet wird die Stadt in jedem Fall“, verspricht Berger. Zumindest darauf soll Verlass sein.

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