Wollen mit gutem Beispiel  das Bewusstsein für die Bahnnutzung stärken: Mostviertler Bürgermeister

© Stadt Amstetten

Chronik Niederösterreich
05/19/2021

NÖ-Bürgermeister als Testimonials für das Bahnfahren

Kampagne soll Autoverkehr zwischen Amstetten und Waidhofen/Ybbs eindämmen

von Wolfgang Atzenhofer

Eine gemeinsame Zugfahrt auf der Rudolfsbahn zwischen Waidhofen an der Ybbs und Amstetten stellten die Bürgermeister der Region an den Start  einer neuen  Kampagne. Das verbesserte Angebot auf der Pendlerstrecke aus dem Ybbstal soll nun intensiv bekannt gemacht werden.  Die Hauptverkehrsader von der Westautobahn ins Ybbstal, die Weyrer Bundesstraße (B121), ist nämlich enorm be- und teils überlastet.

Nachtzüge

Positive Ausgangslage für die Aktion sind die verbesserten Takte mit stündlichen und  halbstündlichen Verbindungen und verstärkten Abendzügen von Amstetten nach Waidhofen im neuen Sommerfahrplan. Der letzte Abendzug fährt nun erst um 0.11 Uhr nachts von Amstetten ab. Auf der Strecke werden zudem komfortable, moderne Cityjet-Garnituren eingesetzt. Die Fahrzeit der Bahn von 27 Minuten zwischen den beiden, rund 30 Kilometer entfernten Bezirksstädten, ist per Auto nie und nimmer zu erreichen. Zehn Minuten Fahrzeit sind als Bahngast mindestens einzusparen.

Die Kampagne wird auch von den drei weiteren Bahngemeinden Allhartsberg, Sonntagberg und Kematen an der Ybbs unterstützt. Als umweltfreundliche Alternative sei das Bahnangebot natürlich absolut unterstützenswert, sagt Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer.  ÖBB, der Verkehrsverbund VOR und das Mobilitätsmanagement Mostviertel stehen hinter dem Werbeprojekt zum Umstieg auf die Bahn.

Längere Bahnsteige

Besonders angesprochen werden Schüler und Pendler. „Wir haben das Glück, dass unsere Städte Amstetten und Waidhofen/Ybbs dieses leistungsfähige öffentliche Transportmittel verbindet“, erklärte Amstetten Vizebürgermeister Markus Brandstetter.  Mobilität stehe in den beiden Städten an oberster Stelle auf den Arbeitslisten. Für die Zukunft sei ein Ausbau der Zughaltestellen an der Rudolfsbahn wünschenswert, damit längere Züge einsetzbar sind,  forderte Brandstetter. Im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele seien höhere Transportkapazitäten  und ein attraktives Angebot nötig, so Brandstetter.  

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