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Chronik Niederösterreich
08/10/2021

18 Millionen Euro für neues Pflegezentrum in Wiener Neustadt

Spatenstich für neues ASBÖ-Zentrum mit Altenbetreuung, Kindergarten, Bistro und Seminarräumen.

von Patrick Wammerl

Unter dem Motto „samaritergepflegt“ fand am Dienstag der Spatenstich zum Bau des neuen Pflegekompetenzzentrums Wiener Neustadt des Arbeiter-Samariter-Bund (ASBÖ) statt. Die Einrichtung nach einem speziellen Wohngruppen-Konzept wird 72 Bewohnern ein neues Zuhause bieten können. Außerdem entstehen 10 betreubare Wohnungen für Singles und Paare, die an das Pflegekompetenzzentrum angeschlossen sind. Neben einem Bistro und Seminarräumen beherbergt das Zentrum auch einen neuen Kindergarten.

Das Objekt wird durch die "Gebös Baugenossenschaft" und dem Wiener Neustädter Baumeister Josef Panis errichtet und gestaltet. Die Fertigstellung ist für Anfang 2023 geplant. Das geplante Gesamtprojektvolumen beträgt rund 18 Millionen Euro. Etwa 50 Personen werden in der Pflegeeinrichtung künftig eine neue Arbeitsstätte finden. Der Kindergarten wird Platz für zwei Gruppen bieten und im Herbst 2022 in Betrieb gehen.

Niederösterreichs Soziallandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) freut sich, mit dem Samariterbund einen zuverlässigen Partner beim Ausbau des Pflegeangebotes in Niederösterreich gefunden zu haben: „Unser Ziel ist es, den pflegebedürftigen Menschen qualitätsvolle Pflege in vertrauter Umgebung anbieten zu können. Die demografische Entwicklung und das Bevölkerungswachstum stellen den Sozialbereich vor große Herausforderungen. Eine der Maßnahmen, wie wir Antworten auf diese Herausforderungen geben können, ist die zielgerichtete Modernisierung und der Ausbau unserer stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen.“

Für den Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund ist die „professionelle Pflege, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, idas Um und Auf. Die Einrichtungen müssen optimal auf die persönlichen Bedürfnisse älterer und pflegebedürftiger Menschen abgestimmt sein und ihnen ein neues Zuhause bieten“, erklärte Reinhard Hundsmüller im Zuge des Spatenstichs. Die Menschen würden in ihrem Wohnort oder zumindest in der Umgebung ihren Lebensabend verbringen wollen. "Unser Pflegekonzept ist darauf ausgerichtet, das soziale und familiäre Umfeld in den Alltag der BewohnerInnen einzubinden und so ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten“, sagt Hundsmüller.

Dass der Standort in Wiener Neustadt ist, freut vor allem Bürgermeister Klaus Schneeberger. „Das geplante Pflegeheim ist eine große Bereicherung für die Gesundheits- und Altenversorgung Wiener Neustadts und sichert das Pflegeangebot für die Bürgerinnen und Bürger aus der Region."

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