Nur noch 639 Ragweed-Meldungen: Burgenland prüft Rückgang
Im Vorjahr waren es zum selben Zeitpunkt noch 1.227 Meldungen. Rund ein Drittel der heuer eingegangenen Hinweise konnte wegen Fehl- oder Doppelmeldungen nicht bearbeitet werden.
Die Zahl der Ragweed-Meldungen im Burgenland ist heuer deutlich zurückgegangen. Bisher seien 639 Meldungen eingelangt, im Vorjahr waren es zum selben Zeitpunkt noch 1.227. Das teilte Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) am Mittwoch mit.
Ob die deutlich niedrigere Zahl an Meldungen auch bedeutet, dass tatsächlich weniger Ragweed vorhanden ist, ist allerdings noch offen. Das gelte es nun abzuwarten, hielt Haider-Wallner fest.
Viele Fehl- und Doppelmeldungen
Auffällig ist auch die Qualität der eingehenden Ragweed-Meldungen. Rund ein Drittel konnte laut Haider-Wallner nicht bearbeitet werden, weil es sich um Fehl- oder Doppelmeldungen handelte.
Um die Bearbeitung zu beschleunigen, sollen deshalb künftig Meldungen von offiziellen Behörden-Mailadressen bevorzugt berücksichtigt werden.
Gesetz soll Anfang 2027 novelliert werden
Haider-Wallner appellierte an die Bevölkerung, die hochallergene Pflanze weiterhin zu melden. Gleichzeitig läuft derzeit eine Evaluierung des Ragweed-Bekämpfungsgesetzes. Dieses soll Anfang 2027 novelliert werden.
Berücksichtigt werden dabei laut der Landeshauptmann-Stellvertreterin auch Rückmeldungen aus der Bevölkerung, von Gemeinden und Verantwortlichen aus Landwirtschaft und Bundesheer.
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