Mit Affenpocken in der U-Bahn: Wie Vorurteile die Ausbreitung befördern

Viele Länder starten jetzt Impfaktionen gegen Affenpocken für Hochrisikogruppen wie Labor- und Gesundheitspersonal sowie Männer, die wechselnde männliche Sexualpartner haben.
Der Irrglaube, nur Männer, die Sex mit wechselnden Sexualpartnern haben, können betroffen sein, ist gefährlich. Das zeigt auch ein Vorfall in der Madrider U-Bahn.

Zwei Todesfälle - ein 31-Jähriger und ein 40-Jähriger - in Spanien, Notstand in New York und San Francisco: Die Sorge vor einer weiteren starken Ausbreitung der Affenpocken ist in den vergangenen Tagen stark gestiegen. "Die Verhängung des 'state of emergency' in New York aufgrund der Affenpocken zeigt, dass global schnelles Handeln wichtiger gewesen wäre, als verharmlosende Prognosen", schreibt etw der Wiener Mikrobiologe Michael Wagner auf Twitter. Wie verbreitet falsche Vorstellungen, Mythen und Vorurteile sind, die zu einer völlig falschen Risikoeinschätzung führen, zeigt jetzt auch ein alarmierender Vorfall in der Madrider U-Bahn.

Kommentare