Covid-19: Experten orten demografische Verschiebung zu Jüngeren

Großteil der Betagten ist mittlerweile durch Impfung vor Covid-19 geschützt.
Das ist mit ein Grund für weniger Spitalsaufenthalte. Aber keine Anhaltspunkte für geringere Infektiosität.

Der Eindruck täuscht nicht: In den vergangenen Wochen zeigte sich bei den Infektionen mit SARS-CoV-2 tatsächlich eine demografische Verschiebung. "Sie ist augenfällig. Wir sehen mehr Infektionen bei Jüngeren", sagt Virologe Herwig Kollaritsch.

Es habe sich gezeigt, dass es in dieser Gruppe seltener zu schweren Verläufen kommt. "Das hat auch Auswirkungen auf Spitalseinweisungen und Sterblichkeit." Dazu kommt, dass nun auch mehr getestet wird als zu Beginn der Pandemie, ergänzt Virologe Heinz Burgmann, MedUni Wien. "Wenn man mehr testet, findet man auch mehr atypische Infektionen. Das verändert das Kollektiv."

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