© Susanne Krauss / Südwest Verlag

Wirtschaft Immobiz
12/29/2020

Ein plastikfreies Zuhause

Einfache Tipps, wie man daheim nach und nach auf Plastik verzichten kann.

von Claudia Weber

Unzählige Gegenstände in unserer Wohnung bestehen aus Plastik. Die Autorin Charlotte Schüler schreibt in ihrem Buch „Do it yourself! #Einfach plastikfrei leben“, wie man Schritt für Schritt auf Plastik verzichten kann. Plastikfrei zu leben geht natürlich nicht von heute auf morgen und wird kaum zu 100 Prozent gelingen, aber je mehr man darauf achtet, desto mehr schont man die Umwelt.

Bewusster Umgang

Viele Menschen kaufen ihre Lebensmittel bereits mit Stoffbeutel ein. Generell lässt sich beim Thema Lebensmittel Plastik vermeiden, in dem man auf die Verpackungen achtet: die losen Paradeiser kauft statt die eingeschweißten, die Lebensmittel in Gläsern oder Stoffbeutel lagert.

So kann man beispielsweise auch Brot in Baumwollbeutel einfrieren. Für Lunchboxen, Strohhalme oder Eiswürfel gibt es schöne Edelstahllösungen. Frischhaltefolie lässt sich durch wiederverwertbare Bienenwachstücher ersetzen. Unverpacktläden, Bauernmärkte oder regionale Biokistln bieten eine gute Alternative für den Wocheneinkauf.

Es wäre kontraproduktiv, würde man nun beginnen, sämtliche Gegenstände aus Plastik daheim wegzuschmeißen und so nur für noch mehr Plastikmüll zu sorgen. Besser ist: Man beginnt mit den Gebrauchsgegenständen: Kernseife statt Flüssigseife im Spender kaufen, zu Zahnbürsten aus Holz greifen.

Kleine Tipps mit großer Wirkung

Braucht man ein neues Produkt wie einen Kochlöffel, ein Schneidbrett, einen Wasserkocher oder gar ein ganzes Möbelstück, gibt es immer alternative Materialien. Selbst bei den Putzmitteln gibt es Tabs, die man bei Gebrauch in eine Glasflasche füllen kann.

Waschpulver findet man auch schon in Papierverpackungen. Heimtextilien wie Vorhänge, Bettwäsche, Geschirrtücher etc. sollten aus Naturfasern bestehen, denn beim Wäschewaschen lösen sich aus Kunststoff-Textilien kleine Kunststofffasern.

Wichtig ist vor allem, dass man ein Bewusstsein für den Umgang mit Plastik entwickelt. Das gelingt durch regelmäßiges Übung und so greift man mit der Zeit automatisch zu weniger Plastikprodukten.

Was man braucht:
– einen dünnen Leinenstoff (trocknet besonders schnell) oder einen Baumwollvorhang
– eine Bohrmaschine
– 2 Schraubhaken, ein Maßband
– eine Schnur, einen Stift

So geht’s:
1. An der Wand jeweils die zwei Punkte links und rechts markieren, wo man den Duschvorhang aufhängen möchte. An diesen Stellen jeweils ein Loch in die Wand bohren und die Haken hineinschrauben.
2. Den Abstand zwischen den zwei Haken messen. Für jedes Ende  zwei bis vier Zentimeter addieren.
3. Die Schnur in die passende Länge schneiden und an jedem Ende eine Schlaufe in die Schnur machen.
4. Jetzt kann man den Vorhang auf die Schnur fädeln und die Schlaufen der Schnur an den beiden Haken einhängen.

 

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