Mintzlaff muss sich budgetär auch gegenüber Red Bull verantworten

Oliver Mintzlaff, künftig bei Red Bull verantwortlich für Sportaktivitäten mit Investments sowie den TV-Sender Servus-TV (links), und der kürzlich verstorbene Dietrich Mateschitz

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft

Nach Tod von Mateschitz: Das wird die neue Red-Bull-Führungsriege

Franz Watzlawick, Alexander Kirchmayr und Oliver Mintzlaff bilden neue Spitze des Konzerns. Marcus Weber bleibt für globales Beverage Marketing zuständig.

11/04/2022, 10:52 AM

"Wie von meinem Vater und mir vorgeschlagen und gewünscht und von unseren thailändischen Partnern unterstützt, wird ein Board of Directors die Geschäfte von Red Bull führen." Das gab soeben Mark Mateschitz, der einzige Sohn des kürzlich verstorbenen Red-Bull-Chefs Didi Mateschitz, bekannt. Das Dreier-Team besteht aus Franz Watzlawick (CEO Beverage Business), Alexander Kirchmayr (CFO) und Oliver Mintzlaff (CEO Corporate Projects und Investments). Marcus Weber (CMO Beverage Business) werde außerdem weiterhin die Verantwortung für das globale Beverage Marketing tragen, heißt es in der Mitteilung.

Details zur neuen Führungsriege von Red Bull

"Besonders freut mich, dass Roland Concin, Walter Bachinger und Volker Viechtbauer, die ihre bisherigen Positionen verlassen, als Berater für Red Bull an Bord bleiben", so Mateschitz. Und: "Darüber hinaus werden Walter und Volker als Geschäftsführer der Distribution & Marketing GmbH, die nunmehr in meinem Besitz steht und die 49% der Geschäftsanteile der Red Bull GmbH hält, mich persönlich unterstützen."

Er selbst habe die Rolle des Head of Organics niedergelegt. Er halte nichts davon, Angestellter als auch Gesellschafter in der gleichen Unternehmung zu sein, so seine Begründung - er konzentriere sich jetzt auf seine Rolle als Gesellschafter. Weitere Fragen würden nicht beantwortet, heißt es.

Oliver Mintzlaff war bisher Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig, dessen Hauptsponsor Red Bull ist. Einen direkten Nachfolger für den früheren Leichtathleten gibt es nicht, der Pokalsieger möchte zunächst mit den bisherigen Strukturen weiterarbeiten. Mintzlaff war seit 2014 für RB Leipzig verantwortlich und hatte in der Vergangenheit intern wiederholt angedeutet, dass er seine Zukunft nicht auf immer und ewig bei RB Leipzig sieht. Ins Bild passt, dass Mintzlaff im Sommer ein Angebot des FC Chelsea ausschlug. Bei Red Bull soll er die Sportaktivitäten mit Investments unter anderem im Fußball, Eishockey, Formel 1 und Segeln ebenso wie den TV-Sender Servus-TV verantworten.

Franz Watzlawick ist ehemaliger Red Bull Deutschland-Chef und war zuletzt globaler Vertriebschef des Konzerns.

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