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Familien-Keilerei um Asterix

fr // Der gallische Held Asterix ist seit vergangenen Samstag 50 Jahre. Statt jubiliert wird geklagt. Sylvie Uderzo, Tochter des Asterix-Zeichners Albert Uderzo, klagt ihren Vater. Sylvie Uderzo war Generaldirektorin des Verlags Albert René, der die Verwertungsrechte an den Asterix-Episoden managt, und besaß 40 Prozent des Unternehmens. Ihr Vater kündigte sie und verkaufte den Verlag an Hachette. Sylvie Uderzo fühlt sich ausgebootet. Ein echt gallischer Familienstreit. Neue Zürcher Zeitung, Seite 25
02.02.2009
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Eklatanter Mangel

at // Der öffentlich-rechtliche Auftrag des ORF wird vielfach so interpretiert, dass viele Berufene und Befugte das Recht für sich in Anspruch nehmen den ORF öffentlich zu kritisieren und dabei immer auch glauben Recht zu haben. Die quotenträchtige ORF-Kritik-Serie setzt heute Wilhelm Sinkovicz von Die Presse fort. Der Musikkritiker der Tageszeitung nimmt sich des "eklatanten Mangels an Bewusstsein für den Kulturauftrag" des ORF an und konstatiert, dass "die klassische Kultur so ganz im Allgemeinen in den Sendungen des ORF nicht mehr den geringsten Stellenwert hat". Und er ist überzeugt, dass der "ORF-Chef die konsequente Dokumentation des österreichischen Hochkulturlebens ... ebenso naturgemäß für überflüssig hält".
02.02.2009
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Optimierung ohne Hektik und Aktionismus

de // RTL Group-CEO Gerhard Zeiler stellt sich darauf ein, dass es 2009 "bei uns und unseren Konkurrenten weniger Einnahmen gibt". Er rechnet mit einem "Umsatzminus im Netto-Werbegeschäft in allen Ländern". Und, so Zeiler weiter, es gibt Rabattschlachten und Druck auf die Preise. Die RTL Group wird aber "aus einer Position der Ruhe und der Stärke" und mit einer Cash-Reserve in Höhe von 550 Millionen Euro in das Jahr 2009 gehen. Der Medienkonzern kann darum auch expandieren. Zeiler will mit dem Geld das Produktionsgeschäft weiter ausbauen. "Im kleineren Rahmen wollen wir auch im Online-Bereich wachsen. Wir schauen uns weiterhin in Zentral- und Osteuropa um, und ich schließe nicht aus, dass wir im kleineren Rahmen in Asien investieren", sagt Zeiler im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nr. 5, 1. Februar, Seite 35
02.02.2009
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Dependance Correspondence

de // Das Gratis-Anzeigenblatt "Einkauf aktuell" der Deutschen Post wird vom in München ansässigen Unternehmen Correspondence realisiert. Zuvor sollte der Titel von der zur Burda-Gruppe gehörenden Verlagsgruppe Milchstrasse umgesetzt werden. Dafür prasselte heftige Kritik auf Hubert Burda, nicht zuletzt wegen seines Amtes als Präsident des Zeitschriftverlegerverbandes VDZ und der damit verbundenen schiefen Optik, ein. Correspondence macht beispielsweise animal press. Süddeutsche Zeitung, Seite 15
02.02.2009
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Trio für Portfolio

at // Dem Vermarktungsnetzwerk von ad-locator.net wurden drei Werbeträger hinzugefügt. So können die Reichweiten und Werbeflächen von MedienManager.at und die beiden Web 2.0-Plattformen unserDaheim.at sowie eVillage24.at gebucht werden. Die TKPs für Run-of-Site-Buchungen klassischer Werbemittel bewegen sich zwischen 10 und 40 Euro der genannten Werbeträger. atmedia.at
02.02.2009
atmedia

Columbia steigt in den Sattel

int // Die Columbia Sportswear Company und Eurosport beginnen eine Werbepartnerschaft. Columbia wird ab nun mittels crossmedialer Kampagne in den TV-Programmen und Online-Umfeldern werben. Ein Schwerpunkt dieser Werbeaktivitäten legt Columbia auf die Radsport-Berichterstattung. So wird Eurosport während der diesjährigen Tour de France ein tägliches, "Inside the Team" genanntes Programmformat bringen und darin das Columbia-Highroad-Team zeigen. Columbia wird als Presenting Sponsor der Eurosport-Tour-de-France-Berichterstattung fungieren und weitere Radsport-Events der laufenden Saison gemeinsam mit Eurosport featuren. atmedia.at
02.02.2009
atmedia

TV-Spot-Bowl

usa // Mit 27:23 schlugen die Pittsburgh Steelers die Arizona Cardinals im Endspiel der 43. Super Bowl. Das US-TV- und Werbe-Highlight des Jahres ist vorüber. Am gestrigen NBC-Werbefestspiel nahmen Audi, Anheuser-Busch, Heineken, Bridgestone, Castrol, Coca-Cola, Hyundai, Toyota, Pepsi, Pedigree, Monster.com, etc. teil. Insgesamt 49 TV-Spots kamen zum Einsatz. Macht man eine Milchmädchen-Rechnung und nimmt für jeden dieser Spots 30-Sekunden-Werbezeit zu einem Preis von 3 Millionen US-Dollar an, hat NBC 147 Millionen US-Dollar mit der Super Bowl-Übertragung verdient.
02.02.2009
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Durchlässiger Gipfel

int // Das World Economic Forum in Davos ist zu Ende. Nicht nur der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan ist wieder zuhause. Auch wenn der Gipfel in der vergangenen Woche durch das mediale Rampenlicht gut ausgeleuchtet war. Twitter-Feeds brachten auch dort Licht hin wo CNN-Reporter Richard Quest nicht hinsah. Er bloggte für das Handelsblatt. WPP-Chairmann Martin Sorrell bloggte für die Financial Times. Andere Teilnehmer machten Live-Videos von ihren Mobiltelefonen und nutzten dafür Qik.
01.02.2009
atmedia

Keine eigenen Pläne

at // Es sei noch zu früh und die Gruppe potenzieller Nutzer zu klein, um jetzt schon mit mobiler Werbung anzufange, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung von T-Mobile Austria Robert Chvatal im Gespräch mit der ORF.at Futurezone. Das Unternehmen hat "derzeit keine eigenen Pläne, Werbung auf dem Handy anzubieten oder zu verkaufen". Der Mobilfunker "wolle zuerst den grundlegenden Markt schaffen" und "dann prüfen, ob mobile Werbung ein mögliches weiteres Einkommen bieten könne". Chvatal: "Gezielte Werbung auf dem Handy mag vielleicht der Traum eines jeden Werbers sein, doch es ist auch ein sehr heikles Thema - und ich bin mir nicht sicher, ob es auch der Traum jedes Kunden ist."
01.02.2009
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ATV hat einen Verdacht

at // Hat er oder hat er nicht interveniert? Am 3. Februar geht bei ATV das achtteilige Doku-Format Die Autobahnpolizeit auf Sendung. Der Sender verspricht Bilder zu zeigen, "die es im österreichischen Fernsehen noch nie gegeben hat". Kurioserweise hat, nachdem das Material für die acht Folgen im Kasten war, das Innenministerium weitere Dreharbeiten von ATV bei Autobahnpolizei-Einsätzen untersagt. ATV vermutet nun, ideenlosigkeitsbedingt, Interventionen des ORF im Innenministerium.
01.02.2009
atmedia

Relativ harmlos Sparen

at // Vier Milliarden Dosen sind kein Ruhekissen. Diese Menge, 13,2 Prozent mehr als 2007, hatte Red Bull 2008 verkauft. Grund die konjunkturellen Entwicklungen unter den Teppich zu kehren, ist das für Dietrich Mateschitz keiner. "Die Rezession ist ein Faktum", stellt er klipp und klar fest. Das ist aber auch kein Grund die Nerven zu verlieren. Für 2009 hat Mateschitz zumindest denselben Umsatz wie 2008 angepeilt. Er hofft jedoch auf ein Wachstum von bis zu fünf Prozent. Nichtsdestotrotz wird bei Red Bull gespart, wie er im Interview mit OÖNachrichten.at, erklärt. "Uns kommt unser Marketingbudget zugute, das zwischen 30 und 40 Prozent des Umsatzes ausmacht. Hier kann relativ harmlos für eine bestimmte Periode gespart werden", skizziert Mateschitz. Und auch bei beiden Formel 1-Teams können bis zu 100 Millionen Euro gespart werden.
01.02.2009
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YouTube am Fernseh-Gerät

int // YouTube-CEO Chad Hurley peilt die Nutzung der Plattform-Inhalte auf allen Bildschirm-Medien an. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus spricht er davon, dass "unsere Nutzer die Freiheit haben sollen, über Computer, Mobiltelefone, Spielkonsolen und Fernseher" auf die YouTube-Inhalte zuzugreifen. Verhandlungen mit Hardware-Anbietern laufen. Auf das Thema Werbung angesprochen, erklärt Hurley: "Wir werden uns bei YouTube sicher viel mehr der Werbung im klassischen Fernsehen annähern, als es sonst im Internet üblich ist."
01.02.2009
atmedia

Unfreiwilliger Größenbeweis

int // Zwischen 15.30 und 16.25 Uhr sperrte Google Informationssuchende aus dem Online-Universum aus den es gemeinhin abbildet. Da Google Zugriffe auf virenverseuchte Websites verhindert und dabei mit Stopbadware.org zusammenarbeitet, kam es zu der Panne. In der Liste virenbefallener Websites wurde der im HTML-Code häufig verwendete Schrägstrich / eingetragen. Das führte zur Sperre aller Websites bei Google.
01.02.2009
atmedia

Alle Text bei sich haben

de // Neue Medien verändert auch die Wertschöpfungskette der Buchverlage. Ein Text erhält mittlerweile erst in Buchform einen Korpus und Haptik. Und Autoren erarbeiten via Netzwerken ihre Werke. Bestseller-Autor Paulo Coehlo nutzt Blogs und verschiedene Internet-Foren um mit Lesern zu diskutieren, um Anregungen zu holen, Rohtexte zu publizieren und eine interessierte Community am Produktionsprozess antizipieren zu lassen. Autoren leisten und steuern damit die Kommunikationsarbeit die Verlage zum Erscheinen eines Titels machen. Sie übernehmen die Vermarktung, dann folgt die selbständige Lektorierung, der digitale Vertrieb, etc. Der Buchverlag hat ohne Markennamen keine Zukunft, wenn ein Autor nur mehr eine Druckerei für die Herstellung von Kleinauflagen braucht.
01.02.2009
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Werbetreibende ins Netz drängen

int // Ist das Display Marketing Opfer von Google? Online-Medien schwächen Printmedien behaupten jene, die gerne einfache Krisen-Antworten parat haben. Die Online-Reichweiten werden, trotz exakter Messbarkeit, nur mässig bezahlt. Haben niedrige Online-Tausender-Kontakt-Preise nicht auch ein psychologisches Moment für die Wahrnehmung der journalistischen Qualität von Web-Medien? Sollen sich beispielsweise Print- und Online-TKPs annähern oder gleich sein? Der US-Medienprofessor Jeff Jarvis schlägt vor "Werbetreibende durch die Ausstattung der Konsumenten mit Breitband-Internetanschlüssen ins Netz zu drängen".
01.02.2009
atmedia

Zurich lässt pitchen

int // Es geht um 108.751.210 Euro. Um dieses weltweit eingesetzte Mediabudget läßt Zurich pitchen. Seit 2004 wird der Etat von ZenithOptimedia gehalten. Die Agentur hält den Etat seit dem Zeitpunkt als der Kreativ-Etat zu Publicis wechselte.
30.01.2009
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Metro gibt Spanien auf

eu // Metro International beendet die Mediengeschäfte in Spanien. Metro News S. L. hat die in sieben spanischen Städten erscheinenden Gratiszeitungen gestern eingestellt. Metro erreichte zuletzt 1,8 Millionen Leser des Marktes. 2001 startete der Medienkonzern in Spanien. Im Jahr 2004 wurde die Gewinnzone erreicht. Die sich zusehends verschärfende Wettbewerbssituation und die größere werdenden Verluste am Werbemarkt - Spanien hatte 2008 europaweit den größten Einbruch der Werbererlöse erlitten - und mehrfach gescheiterte Fusionsversuche führten zur jetzigen Einstellung. Metro International investierte 25,5 Millionen Euro in Metro Spanien.
30.01.2009

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