Charlie mit ihrer Puppe.

© Facebook/Katie Crenshaw

Blutschwamm: Mutter schenkt Tochter besondere Puppe

Blutschwamm: Mutter schenkt Tochter besondere Puppe

Eine Mutter schenkte ihrer Tochter eine Puppe, die nach dem Abbild des Mädchens gefertigt wurde. Auf Facebook wurde ein Foto des Kindes mit dem Spielzeug zum viralen Hit.

12/26/2017, 04:33 AM

Generische Puppen waren gestern. Immer mehr Kreationen widmen sich der Individualität statt dem Ideal. Barbie-Hersteller Mattel stellt seine Puppen mittlerweile mit verschiedenen Figuren, Hautfarben sowie Gesichts- und Augenformen her. Auch unabhängig von Barbies Evolution wächst eine gänzlich neue Puppengeneration heran. Puppen, die nicht gängigen Schönheitsidealen oder einer stereotypen Norm entsprechen, sind keine Seltenheit mehr (mehr dazu hier).

Dass vielfältige Puppen nicht mehr im Trend liegen, zeigt nicht zuletzt das Social-Media-Posting einer britischen Mutter. Katie Crenshaw, ihres Zeichens Mama-Bloggerin aus Großbritannien, ließ für ihre Tochter Charlie eine Puppe fertigen, die dem Mädchen ähnlich sieht.

Auf der Facebook-Seite der Plattform Love What Matters, die laut eigenen Angaben inspirierende Alltagsgeschichten sammelt und verbreitet, wurde kürzlich ein Foto des Kindes mit seiner Puppe geteilt. Im Text zum Bild schildert Mutter Katie Crenshaw, dass sie stets offen mit dem Hämangiom im Gesicht ihrer Tochter umgegangen sei. Hämangiome sind Tumore der Blutgefäße. Sie kommen häufig vor und spielen vor allem im Säuglings- und Kleinkindalter (infantiles Hämangiom) eine wichtige Rolle. In der Regel bilden sie sich von selbst zurück.

Detailgetreue Puppe

Um ihrer Tochter die Möglichkeit zu geben mit einer Puppe zu spielen, zu der sie eine Bindung aufbauen kann, kontaktierte sie ein kleines Spielwarengeschäft in ihrer Nähe und ließ die Puppe maßanfertigen. Kayla Baker, Besitzerin des Geschäfts Little Plain Jane, willigte sofort ein. Crenshaw ließ ihr ein Foto ihrer Tochter zukommen – das Ergebnis sollte sie überraschen.

"Ich konnte nicht glauben, wie detailgetreu das Muttermal war und wie es exakt dem von Charlie glich", erinnert sie sich im Posting.

Obwohl sie die Puppe unter den Weihnachtsbaum legen wollte, entschloss sie sich ihrer Tochter ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk zu machen. "Als ich Charlie die Puppe gab, fingen ihre Augen an zu leuchten. Sie hat sofort ihre Wange berührt und gelächelt."

Crenshaws Posting wurde bisher über 22.000 Mal gelikt. In den Kommentaren drücken viele User ihre Anerkennung aus.

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