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Mistelbach
11/13/2013

Wachsende Einkaufsstadt mit Herz

Individualität und persönliche Beratung werden hier groß geschrieben.

Ich brauche eigens angefertigte Schuhe und hier finde ich immer das Passende“, erklärt Josef Schramm seinen heutigen Besuch im Schuhhaus Artner. Persönliche Beratung und Individualität, zwei überzeugende Kompetenzen, mit denen die Unternehmer in Mistelbach bei ihren Kunden punkten. Für diesen Service stellt sich Besitzerin Elfriede Artner, trotz pensionsreifen Alters, noch persönlich in das Geschäft: „Ich freue mich über jeden Kundenkontakt“.

Der Branchenmix reicht vom Bäcker, über zahlreiche Modegeschäfte, einer traditionsreichen Glaserei in Familienhand bis zu Optikern, wo von der Brillenglasbestimmung bis zur fertigen Brille gemeinsam beraten wird. Die Käufer wissen diese Angebote wiederum zu schätzen: „Es gibt hier viele Familienunternehmen, wo sich die Verkäufer noch persönlich für ihre Ware verantwortlich fühlen.“

Attraktive Angebote

Mit kreativen Aktionen versucht die Leistungsgemeinschaft Mistelbach (lgm) auch neue Kunden zu gewinnen. Besonders drei Veranstaltungen, vom Sommernachtsshopen, über die Candle-Light-Night hin zur Adventeinkaufsnacht, werden zahlreich angenommen. Damit diese Events zu einem richtigen Einkaufserlebnis werden, wird von der lgm ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Bei der diesjährigen Feuershow vom Zirkus Picard blieb so manchem Besucher der Mund offen. Das nächste Highlight folgt aber bereits in Kürze. Ab Ende des Monats darf man sich wieder auf warmen Punsch und Glühwein am Hauptplatz freuen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Dieser Fokus auf den Hauptplatz ist der lgm ein bedeutendes Anliegen. Spätestens mit der Stadtumfahrung ab 2015 soll der Innenstadt ein neuer Look verpasst werden. „Ich möchte mehr Grünanlagen, der Platz soll für alle gemütlicher werden“, wünscht sich Erich Stubenvoll, Obmann der lgm ein Wahrzeichen für die Stadt. Geht es nach seinen Vorstellungen, soll der Busparkplatz verlegt werden und in Zukunft nur eine Haltestelle bestehen. Der freigewordene Raum soll anschließend für mehr Parkplätze genutzt werden. „Hier haben wir Handlungsbedarf“ ist sich Stubenvoll bewusst, fügt aber hinzu: „Parkgebühren sind für uns weiterhin kein Thema.“

Zentrum stärken

Das Einkaufszentrum, die „M-City“, sowie das Fachmarktzentrum im Westen der Stadt werden nicht als Konkurrenz, sondern als wertvolle Ergänzung gesehen. Eine großflächige Erweiterung am Rande der Stadt schließt Stubenvoll aus: „Wir wollen das Zentrum und die Lage rundherum stärker beleben.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch Jutta Pemsel vom ältesten Unternehmen der Stadt: „Mir ist die Konkurrenz nebenan lieber, als irgendwo fernab.“ Der Branchenmix wird dabei Stück für Stück erweitert.

Eine bedeutendere Rolle soll künftig auch der Tourismus spielen. „Mistelbach hat noch viel Unentdecktes zu bieten“, erläutert der Obmann. Neben der barocken Klosterbibliothek, sowie dem Barnabiten- und Schwedenkeller zeichnet sich die Bezirkshauptstadt als idealer Anziehungspunkt für den Radtourismus aus.

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