Trockene Schienbeine sind ein klassisches Winterproblem

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Style
10/31/2016

Was bei trockenen Schienbeinen hilft - und was nicht

Während der kalten Jahreszeit kämpfen viele mit extrem trockener Haut. An den Beinen zeigt sich diese besonders stark.

Wer zu trockener Haut neigt, erlebt während der kalten Jahreszeit meist die Extremform davon. Vor allem auf den Schienbeinen zeigt sich diese teils so stark, dass die Hautschüppchen die Unterschenkel fast weiß erscheinen lassen. Zum optischen Problem gesellt sich starker Juckreiz. Hier gilt es auf ein ausgeklügeltes Pflegeprogramm umzusteigen - und den Griff zu falschen Produkten zu vermeiden.

Es darf fettreicher werden

Grund für das starke Austrocknen der Haut sind die Blutgefäße, welche sich durch niedrige Temperaturen stark zusammenziehen. Die Durchblutung wird eingeschränkt und der Transport von Sauerstoff verringert. Die Talgdrüsen, die für den schützenden Fettfilm auf der Haut sorgen, können dadurch nicht mehr richtig arbeiten. An den Schienbeinen macht sich dieses Problem besonders schnell bemerkbar, da es hier keine Fettschicht gibt.

Eine klassische Körperlotion reicht in den Herbst- und Wintermonaten meist nicht aus. Der Umstieg auf eine fettreiche Körperbutter ist ratsam, auf Produkte mit hohem Wasseranteil sollte hingegen gänzlich verzichtet werden. Denn durch die trockene Heizungsluft kann die Haut das Wasser nicht speichern. Die Hautbarrierefunktion wird geschwächt und die ohnehin schon gestresste Haut tut sich noch schwerer.

Besser: Auf Produkte mit wasserbindenden Inhaltsstoffen wie Urea oder Milchsäure zurückgreifen. Diese helfen bei der Speicherung der hauteigenen Feuchtigkeit.

Auch Hausmittel haben sich bei extrem trockener Haut bewährt. Nach dem Duschen Kokos- oder Olivenöl auf die noch feuchte Haut auftragen und einziehen lassen. Apropos Duschen: Heißes Wasser kann die Haut zusätzlich austrocknen, weshalb auf die passende Temperatur geachtet werden sollte.