┬ę Good Morning Britain/Youtube

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03/10/2021

Die eine Sache, die Meghans Vater zutiefst bereut

Im britischen Fernsehen rechtfertigte Thomas Markle nun seine Entscheidung, gestellte Hochzeitsanzug-Fotos von sich an die Presse verkauft zu haben.

Nur wenige Tage vor Harrys und Meghans Hochzeit im Mai 2018 sorgte deren Vater Thomas Markle f├╝r einen Skandal, als bekannt wurde, dass der ehemalige Lichtregisseur Paparazzi-Fotos von sich gestellt haben soll. Auf den Bildern, die unter anderem von der Daily Mail ver├Âffentlicht wurden, ist zu sehen, wie bei dem heute 76-J├Ąhrigen f├╝r einen Anzug - scheinbar f├╝r Meghans Hochzeit, an der er am Ende aber nicht teilnahm - Ma├č genommen wird oder er in einem Internetcaf├ę nach Artikeln ├╝ber die Hochzeit sucht. Medienberichten zufolge soll Markle, der zur├╝ckgezogen in Mexiko lebt und vor einigen Jahren Pleite angemeldet hat, mit einem US-Fotografen zusammengearbeitet und die Bilder f├╝r eine sechsstellige Summe weltweit verkauft haben.

Thomas Markle rechtfertigt gestellte Fotos

Dass er die gestellten Fotos damals von sich machen lie├č, tut ihm inzwischen aber leid, wie Meghans Vater nun in der Sendung "Good Morning Britain" zugab.

"Ich w├╝nschte, ich h├Ątte das alles nicht getan", sagte Thomas Markle. Als Erkl├Ąrung, warum er sich gezwungen gef├╝hlt hat, Fotos zu inzenieren, gab er an, dass er sich von Meghan, Prinz Harry und der k├Âniglichen Familie angesichts der st├Ąndigen Aufmerksamkeit der Presse in seinem Haus in Rosarito, Mexiko, v├Âllig ungesch├╝tzt gef├╝hlt habe.

"Ein ganzes Jahr lang hat jemand au├čerhalb meines Hauses Fotos von mir gemacht. Ich konnte nirgendwo hingehen oder irgendetwas tun, ohne fotografiert zu werden, etwas zu kaufen und aus einem Gesch├Ąft zu kommen", f├╝gte er hinzu.

"Die Presse machte mich zu einem Alkoholiker"

"Und Gott bewahre, ich kaufe Bier f├╝r die Jungs am Wachtor ... jeder wei├č, dass ich nicht trinke. Aber ich habe Bier f├╝r die Jungs an meinem Wachtor gekauft", fuhr er fort. "Sie [die Presse] machten mich zu einem Alkoholiker, beleidigten mich und sprachen ├╝ber die Art, wie ich mich anziehe", beklagte sich Meghans Vater.

"Meine ├Ąlteste Tochter wurde von einem Mann namens Jeff Rayner kontaktiert, der Fotograf war und sagte: 'Wenn Sie Ihren Vater ├╝berzeugen k├Ânnen, k├Ânnen wir ihn gut aussehen lassen'", sagte Thomas.

"Also, ich, ja, ich habe mich f├╝r diesen Deal entschieden, bei dem dieser Mann mich besser aussehen lassen w├╝rde. Vielleicht wurde ich hineingezogen, aber ich habe ihm geglaubt und dachte, es w├╝rde funktionieren. Es hat nicht funktioniert", versuchte Thomas Markle, seine damalige Entscheidung zu rechtfertigen.

Meghan entt├Ąuscht von ihrem Vater

Herzogin Meghan wurde im Rahmen des Oprah Winfrey-Interviews, welches am Sonntag von CBS ausgestrahlt und weltweit f├╝r Aufsehen gesorgt hat, von der US-amerikanischen Talkshow-Legende gefragt, ob es sich f├╝r sie "wie Verrat anf├╝hlte", als sie erfuhr, dass ihr Vater mit Boulevardmedien zusammengearbeitet und Fotos von sich inszenieren hat lassen. 

"Die Boulevardzeitungen kannten [den Wohnort meines Vaters] anscheinend seit ungef├Ąhr einem Monat und beschlossen, bis zum Sonntag vor unserer Hochzeit zu bleiben, weil sie ein Drama schaffen wollten", erz├Ąhlte die 39-J├Ąhrige daraufhin. "Wir haben meinen Vater angerufen", fuhr sie fort. Sie habe ihn gefragt, ob er Fotos habe inszenieren lassen, doch er habe verneint. "Nein, absolut nicht", habe er ihr mitgeteilt, so Meghan.

"Ich sagte: 'Du musst es mir nur sagen, und wenn du mir die Wahrheit sagst, k├Ânnen wir helfen'." Doch dazu sei ihr Vater nicht in der Lage gewesen. "Das hat mich getroffen, besonders jetzt als Mutter", so Meghan.

Eine Entschuldigung ihres Vaters bleibt aber aus.

Gefragt, wie er sich gef├╝hlt habe, als er Meghans Entt├Ąuschung im Oprah-Interview zu h├Âren bekam, sagte Thomas Markle: "Es war das erste Mal seit vier Jahren, dass ich sie geh├Ârt habe." Das letzte Mal habe er Kontakt zu Meghan gehabt, als er nach einem Herzinfarkt im Spital lag. "Und ich musste ihnen sagen, dass ich nicht zur Hochzeit kommen kann", erz├Ąhlte Thomas Markle. Daraufhin soll Harry ihm mitgeteilt haben: "Wenn du auf mich geh├Ârt h├Ąttest, w├Ąre dir das nicht passiert."

Die Aussage habe er als "rotzfrech" empfunden - in Anbetracht dessen, dass er sich gerade im Spital befand. Deswegen habe er aufgelegt. Und das sei seine letzte Unterhaltung mit seiner Tochter gewesen.

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