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01/15/2022

Prinz Andrew & Fergie inniger denn je: Chronik einer unkonventionellen Liebe

Prinz Andrew und Sarah Ferguson verbindet trotz ihrer Scheidung eine ungewöhnlich innige Beziehung.

Der gefallene Prinz Andrew und seine Ex-Frau Sarah Ferguson mögen sich zwar vor über 30 Jahren getrennt haben. Doch selbst nach ihrer Scheidung, die 1996 finalisiert wurde, ist das ehemalige Paar dafür bekannt, eine unkonventionelle Beziehung zu haben.

Sarah Ferguson steht hinter Ex-Mann Andrew

Erst vergangenen Monat hatte "Fergie" in einer italienischen Talkshow zum Ausdruck gebracht, dass sie trotz der Missbrauchs-Klage gegen den Vater ihrer beiden Töchter Beatrice und Eugenie voll und ganz hinter Andrew stehe. "Ich stehe zu 100 Prozent zu Andrew. Er ist ein so netter, großartiger Mann, er ist ein brillanter Vater und jetzt ein fantastischer Großvater", sagte sie in der Talkshow "Porta a Porta".

Gegenüber der Daily Mail hatte sie einmal erklärt: "Wir sind das glücklichste geschiedene Paar der Welt. Wir sind geschieden, aber nicht voneinander geschieden."

Die turbulente Ehe der Yorks

Andrew - von der britischen Presse wegen seiner Affären einst als "Randy Andy" (etwa: geiler Andy) verspottet - und Fergie blicken auf viele Höhen und Tiefen zurück. Seit ihrer Kindheit waren sie befreundet. 1985 begann der Sohn der Queen mit Sarah Ferguson auszugehen, nachdem sie während der Royal-Ascot-Rennwoche bei einem Essen nebeneinander gesessen hatten. In ihrer Autobiografie erzählte die Herzogin von York, dass im Juni 1985 von der Queen dazu eingeladen wurde, während der Ascot-Woche in Windsor Castle zu weilen. "Zum Mittagessen war ich zwischen einem Vizeadmiral und Prinz Andrew platziert worden", schrieb Fergie in ihren Memoiren. "Nur mein Glück, saß ich fast auf ihm", erinnerte sie sich an den Moment, der sie sehr nervös gemacht hat. 

Bereits neun Monate später folgte die Verlobung. Am 19. Februar 1986, seinem 26. Geburtstag, hielt Andrew um die Hand seiner Freundin mit einem Rubin-Verlobungsring an. Geheiratet wurde mit viel Pomp in der Westminster Abbey. 1988 kam die erste Tochter des Paares, Prinzessin Beatrice zur Welt. Zwei Jahre später wurde Eugenie geboren. 

Schon bald sollten sich aber erste Risse bei dem vermeintlichen Ehe des Traumpaar zeigen. Seine Karriere als Marine-Offizier zwang Prinz Charles' Bruder, viel Zeit fern von seiner Familie zu verbringen. Im März 1992 trennten sich Fergie und Andrew. Zum Eklat kam es, als die britische Boulevardzeitung The Daily Mirror im August 1992 Fotos der noch verheirateten Duchess of York veröffentlichte, die sie gemeinsam mit dem US-Finanzmanager John Bryan zeigten. Auf den Bildern sonnte sich Fergie ohne Oberteil auf einer Liege, während Bryan an ihren Zehen nuckelte. Die Scheidung sollte aber erst fünf Jahre später vor Gericht besiegelt werden.

Wie unglücklich sie in ihrer Ehe mit Andrew einst war, erzählte Sarah Ferguson 2010 gegenüber US-Fernsehmoderator Ernie Manouse: "Mein Schicksal war, dass ich meinen Mann heiraten würde, der zufällig ein Prinz und Marineoffizier war." Was sie aber bekommen habe, "war nicht der Mann, ich bekam den Palast und ihn nicht. Und die Höflinge sagten mir, ich müsse in den Buckingham Palace und er zur See." Während ihrer Ehe habe sie Andrew "40 Tage im Jahr gesehen."

Gerüchte um Liebes-Comeback

Umso inniger gestaltete sich die Beziehung Andrews und Sarahs, als sie geschieden waren. Nach wie vor lebt das Ex-Paar zusammen in der Royal Lodge in Windsor, wenn die Herzogin von York in Großbritannien ist.

"Ich reise viel und konnte immer alles machen, wo immer ich zu Hause bin. Wenn ich in einem Hotel übernachte, habe ich die gleichen Familienfotos und Duftkerzen um mich herum", hatte diese erst vergangenes Jahr erzählt. "Wenn ich in Großbritannien bin, habe ich das Glück, in der Royal Lodge zu wohnen", fuhr sie fort, auch wenn sie klarstellte: "Ich würde es nicht mein Zuhause nennen, das wäre anmaßend."

2010 deutete Sarah Ferguson an, die Trennung zu bereuen. "Sowohl Andrew als auch ich, wir beide sagen jetzt, wenn wir zurückgehen könnten, würden wir es definitiv anders machen", erzählte sie damals. "Und vielleicht wären wir immer noch zusammen, weil wir direkt nach unserer Hochzeit 'nein' zu einer Trennung gesagt hätten." Womit die Herzogin wohl auf die die einstige räumliche Distanz zwischen ihr und ihrem Ex-Mann anspielte. 

2017 sorgte Fergie dann für Gesprächsstoff, als sie einer australischen Radiosendung erzählte, dass sie und Andrew sich "nie wirklich voneinander getrennt" hätten.

Im Jahr 2019 besuchten Sarah Ferguson und Prinz Andrew nicht einem Pferderennen von Ascot gemeinsam, zusammen mit Tochter Beatrice und deren Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi machten sie auch einen Kurzurlaub in Bahrain. Der Herzog und die Herzogin von York wohnten damals auch gemeinsam dem Großen Preis von Bahrain bei - was Gerüchte um ein Liebes-Comeback befeuerte. Ein Sprecher der Herzogin von York dementierte die Spekulationen aber: "Der Herzog und die Herzogin von York sind weiterhin gute Freunde und an ihrer Beziehung hat sich nichts geändert."

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