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03/16/2021

Palast-Insider: Hat Meghan die Hilfe ihrer Mitarbeiter verweigert?

Die Schlammschlacht geht weiter: Palast-Mitarbeiter geben Herzogin Meghan nach Oprah-Interview Konter.

Sie habe während ihrer Zeit im Palast psychisch enorm gelitten, erzählte Herzogin Meghan in ihrem Interview mit Oprah Winfrey. Die Berichterstattung in der britischen Presse habe ihr zugesetzt. Zuweilen habe sie sogar Suizidgedanken gehabt, so die 39-Jährige. "Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein", sagte die ehemalige Schauspielerin und fügte hinzu: "Ich dachte, es würde die Situation für alle lösen."

Mehrmals habe sie den Palast um Hilfe gebeten, doch diese soll ihr verweigert worden sein, warf Meghan der "Firma" vor.

"Mir wurde gesagt, dass das nicht geht, dass es nicht gut für die Familie wäre", prangerte Meghan "die Insitution" vor einem Millionenpublikum an und erzählte, dass die Human-Ressources-Abteilung ihr keinen Kontakt zu einem Therapeuten vermitteln konnte.

Nach dem brisanten Interview sah sich der Buckingham Palast gezwungen, zu reagieren. "Die ganze Familie ist traurig darüber, wie schwierig die vergangenen Jahre für Harry und Meghan waren", ließ Queen Elizabeth II. unter anderem verkünden.

Schlammschlacht geht weiter

Damit war der royale Schlagabtausch aber noch nicht zu Ende. Nur wenige Tage nach dem Exklusiv-Interview der Sussexes meldete sich Meghans gute Freundin Janina Gavankar zu Wort. Im britischen Fernsehen behauptete die Schauspielerin, dass die Herzogin im Besitz von Emails und SMS sei, welche ihre Behauptungen belegen sollen.

Kurz darauf veröffentlichte der königliche Korrespondent Omid Scobie, welcher auch Mitautor der nichtautorisierten Biografie "Finding Freedom" über Meghan und Harry ist, in einem Artikel für Harper’s Bazaar einen Auszug aus einer Email, welche Meghan angeblich an die Berater des Kensington Palastes geschrieben haben soll - mit der Bitte, einen diffamierenden Bericht in der Boulevardpresse über sie richtig zu stellen. Doch auch dieses Anliegen der Herzogin soll abgeschmettert sein worden.

Nun melden sich Palast-Insider zu Wort, welche eine andere Version der Dinge erzählen. Ausgerechnet die Daily Mail, welche von Herzogin Meghan bereits wegen der Verletzung ihrer Privatsphäre angeklagt wurde, berichtet, dass der Ex-Schauspielerin sehr wohl Hilfe angeboten worden sei. Doch diese habe die Angebote ihrer Mitarbeiter abgelehnt.

"Es gab ein brillantes Team von sehr erfahrenen und loyalen Helfern, die für sie da waren. Traurigerweise waren sie und Harry nicht bereit, auf jemanden zu hören. Und das ist die ehrliche Wahrheit", behauptet ein Palast-Angstellter.

Auch die Anschuldigungen Meghans, sie sei beim Erlernen des royalen Protokolls nicht unterstützt worden, will man nicht auf sich sitzen lassen. "Harry war von Natur aus misstrauisch gegenüber der Institution und Meghan wollte es einfach nicht wissen", wird eine Quelle zitiert.

Seit Meghans Verlobung mit Harry soll dem Paar ein Team aus Mentoren zur Seite gestanden haben. Die Königin habe sogar ihre ehemalige Privatsekretärein Samantha Cohen damit beauftragt, für Meghan und Harry zu arbeiten. Damit habe die Queen das Herzogspaar von Sussex in ihre "vertrautesten, sichersten Hände" übergeben.

Doch Meghan habe sich nicht nur nicht helfen lassen. Erst vor wenigen Tagen wandten sich ehemalige Mitarbeiter an die Presse, mit der Behauptung, von der Herzogin gemobbt worden zu sein. Anschuldigungen, welchen der Buckingham Palast nachgehen will. Meghans Sprecher hingegen weisen die Vorwürfe vehement zurück.

"Die Herzogin ist traurig über diesen jüngsten Angriff auf ihren Charakter, insbesondere als jemand, der selbst zur Zielscheibe von Schikane wurde, und sich zutiefst dafür einsetzt, diejenigen zu unterstützen, die Schmerzen und Traumata erlebt haben", sagte ein Vertreter von Meghan in einer Erklärung gegenüber Omid Scobie.

Das letzte Wort scheint aber noch lange nicht gesprochen.

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