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01/06/2021

Royal-Biografin über fatalen Beziehungsfehler, den Harry macht

Amerika und die Beziehung zu Meghan sollen Prinz Harry laut Expertin zu Ungunsten verändert haben.

Seit Beginn ihrer Beziehung stehen Prinz Harry und die ehemalige Schauspielerin Meghan Markle unter medialer Beobachtung. Um der Aufmerksamkeit in Großbritannien zu entfliehen, haben die beiden Ende März 2020 ihre Position als ranghohe Mitglieder der britischen Königsfamilie nierdergelegt und sind zusammen mit ihrem Sohn Archie nach Südkalifornien gezogen. In den USA versucht das Paar, finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen und sich eine selbstständige Marke aufzubauen.

Dem Medieninteresse konnten Meghan und Harry aber auch durch ihren Umzug in die Vereinigten Staaten von Amerika nicht entfliehen - was nicht zuletzt auch daran liegt, dass das Herzogspaar von Sussex regelmäßig das Rampenlicht sucht, sei es mit ihrem "Neflix"-Deal, ihrem Podcast, der Öffentlichmachung ihrer tagischen Fehlgeburt oder ihrer gemeinnützigen Organisation Archewell.

So ganz will die Loslösung von Königshaus aber nicht gelingen. Von Royal-Biografen und Adelsexperten wird jeder Schritt des Paares auch weiterhin kritisch beäugt, die dem Paar unter anderem Vorwerfen, von ihren Titeln auch in den USA Profit zu schlagen. Auch die Beziehung des Ehepaares steht weiterhin unter Beobachtung.

Royal-Expertin: Harry steht unter Meghans Pantoffel

Nun meldet sich die renommierte Adels-Expertin Angelia Levin zu Wort, die der Meinung ist, dass Harry als Ehemann einen großen Fehler mache. Die Biografin ist überzeugt davon, dass Harry zu "sanftmütig" sei und sich dem Willen seiner Frau beuge. 

Harry habe sein Leben als "Action-Mann" aufgegeben, um ein "luftig-feenhafter Macher zu werden", analysiert Levin die Ehe der Sussexes in einem Artikel für The Telegraph mit dem Titel "Wie Amerika Harry verändert hat".

"Natürlich wäre er nicht der erste Mann, der sich von einer schönen Frau für eine andere Agenda begeistern lässt, die er dann sanftmütig als seine eigene annimmt", schrieb Levin. Sie ist der Meinung, dass Harry "zu akzeptieren scheint, hinter Meghan an zweiter Stelle zu stehen."

Der Prinz sei nur noch ein "Schatten seiner selbst", findet die Autorin des Buches "Harry: Conversations with the Prince in 2018", die Harry 15 Monate lang begleitet hat.


 

Amerika hat den Prinzen verändert

Das offensichtlichste Zeichen für eine Veränderung sei, wie der Prinz "seinen Akzent ändert, um sich an das "Leben an der Westküste anzupassen", schrieb Levin. Harrys neu angenommener amerikanischer Slang, der sich in Formulierungen wie "Twenny Twenny" (Anm. "2020") und "I Wanna" (zu Deutsch: "Ich will") äußert, würde darauf hindeuten, dass Harrys "Californication in vollem Gange ist", so Levin über den West Coast-Akzent, den der britische Royal beim Debüt des Podcasts "Duke and Duchess of Sussex" an den Tag legte.

Zudem würden Meghan und Harry immer wieder ihre Lieblingssätze wiederholen. "Liebe gewinnt", sei eine der Phrasen, die die Sussexes immer wieder dreschen würden."Ich glaube nicht, dass viele hochrangige Mitglieder der königlichen Familie in den letzten 12 Monaten viel von dieser Liebe gespürt haben", lautet Levins Resüme über Meghans und Harrys Exiljahr nach dem "Megxit".

Generell zeigt sich Levin von Harrys Veränderung enttäuscht. Besonders enttäuscht sei sie darüber, dass der Prinz zuvor "den Menschen Hoffnung und Kraft gegeben hat" - während der Covid-19-Krise habe er sich mit "seiner Familie in einem millionenschweren Herrenhaus in Kalifornien versteckt", was den Eindruck erweckte, als würde er den Bezug zur Realität verlieren. 

"Die endlosen Ankündigungen des Paares, einen Geldbeschaffungsvertrag nach dem anderen abzuschließen, könnten als unempfindlich angesehen werden, wenn Hunderttausende von Lebensgrundlagen verloren gingen", schrieb sie außerdem.

Begeht Harry einen folgenschweren Fehler?

Auch dass Meghan und Harry ihren "Megxit"-Deal um weitere 12 Monate verlängern wollen, sieht die Royal-Biografin kritisch. Sie ist sich sicher, dass Harry einen folgenschweren Fehler begeht, indem er seiner Frau zuliebe die Verbindung zu seiner Herkunftsfamilie abbricht.

"Er könnte seine Familie und alle damit verbundenen Privilegien vermissen", schrieb Levin. Sie geht davon aus, dass Harry möglicherweise zudem daran interessiert sein könnte, "sich wieder mit den Wohltätigkeitsorganisationen zu verbinden, die er einst unterstützt hat" und seine militärischen Ehrentitel zurückzugewinnen. "Oder vielleicht erkennt er nur, dass das Königtum für immer ist, die Berühmtheit jedoch nicht", lautet das bittere Fazit der Royal-Expertin über Harrys Umzug in die USA.

 
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