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03/26/2021

König Felipe von Spanien: Ehemalige Model-Freundin packt aus

Zu ihrer Beziehung mit dem spanischen König schwieg sich das ehemalige Unterwäsche-Model bis jetzt aus. Nun stellte Eva Sannum einige falsche Gerüchte richtig.

Nicht nur Herzogin Meghan hatte ihre Probleme damit, sich als Bürgerliche in der Welt der Royals zurecht zu finden und mit der Berichterstattung über ihre Person klarzukommen. Auch König Felipes Ex-Freundin, Eva Sannum, wurde von der Presse attackiert. Vor 20 Jahren waren das ehemalige Unterwäschemodel und der heutige König von Spanien ein Paar. Damals sah sich Sannum mit einer Reihe böser Gerüchte konfrontiert, die sie nie kommentierte - bis jetzt. Nun hat die 45-Jährige erstmals über die Geschehnisse von damals gesprochen. 

Felipes Ex-Freundin räumt mit falschen Gerüchten auf

Vier Jahre lang waren die Norwegerin und der Spanier zusammen. Das einstige Dessous-Model durfte den damaligen Thronfolger sogar zur Hochzeit von Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon begleiten und wurde von der Presse schon als künftige Königin gehandelt. 2001 trennte sich das Paar jedoch.

Im Bezug auf ihre Beziehung mit Felipe hüllte sich Sannum jahrelang in Schweigen. "Es mag etwas arrogant erscheinen, aber ich möchte nicht, dass jemand denkt, ich würde mit der Presse und dem Prinzen über meine Vergangenheit 'sprechen' oder ein Interview geben, weil ich das Rampenlicht vermisse", stellt sie gegenüber Aftenposten klar.

Stattdessen habe sie gelernt, mit Unwahrheiten, die über sie kursierten, zu leben. "Wenn man sich dafür entscheidet, niemals etwas zu kommentieren, wie ich es getan habe, werden in der Presse oft einige Tatsachen aufgestellt, die nicht der Realität entsprechen. Dass eine Aussage häufig wiederholt wird, bedeutet nicht, dass sie wahr ist", sagt Sannum.

Mit einigen Gerüchten räumte sie nun aber doch auf. So wurde unter anderem lange Zeit behauptet, der norwegische Kronprinz Haakon hätte ihr Felipe vorgestellt. Doch das stimme nicht. "Felipe und ich haben uns ganz zufällig getroffen, als ich in Madrid lebte. Das ist auch 1996 passiert", so die Ex-Freundin des spanischen Königs.

Außerdem wurde dem ehemaligen Model während ihrer Beziehung mit Felipe unterstelllt, private Fotos von sich und dem zukünftigen König, die während ihrer Indienreise entstanden sind, an die Presse weitergegeben zu haben. Auch gegen diese Behauptung wehrte sie sich nun. "Die Wahrheit ist, dass die Fotos aus einem privaten Fotoalbum gestohlen wurden. Viele, einschließlich mir, wurden verdächtigt, sie weitergereicht zu haben. Die Person, die sie gestohlen hat, hat mir viele Jahre später einen Brief geschrieben, um ihr schlechtes Gewissen zu lindern", berichtet die Norwegerin.

Auch über ihr schwieriges Verhältnis zur Presse sprach Sannum, die während ihrer Liaison mit dem Thronfolger von Fotojägern auf Schritt und Tritt verfolgt wurde, nun. "Von Anfang an habe ich beschlossen, nie auf die Paparazzi-Kamera zu schauen. Ich wollte nicht, dass jemand dachte, ich würde gerne fotografiert. Für eine Weile habe ich darüber nachgedacht, jeden Tag die gleichen Kleider zu tragen", so Sannum. Ein Trick, den auch Prinzessin Diana anwandte, um sich für Fotografen uninteressant zu machen.

Nach der Trennung wurde dann auch noch gemunkelt, der ehemalige König Juan Carlos und seine Frau Sofia hätten ihren Sohn gedrängt, Sannum zu verlassen. Es wurde angenommen, dass der damalige Monarch das Unterwäschemodel für eine unpassende Wahl hielt. Doch auch das sei nicht wahr, wie Sammum nun klarstellt.

"Vielleicht war ich etwas stur, vielleicht hätte ich eine Erklärung abgeben sollen. Weil es den Eindruck erweckte, aus dem spanischen Königshaus ausgeschlossen worden zu sein. Aber das ist nicht wahr", sagte Felipes Ex, die heute mit dem Publizisten Torgeir Vierdal verheiratet ist und zwei Kinder hat.

Mit Herzogin Meghan könne sie sich zum Teil auch identifizieren. Durch ihre Hochzeit mit Prinz Harry avancierte die ehemalige Schauspielerin zu einer der meistfotografierten Frauen der Welt. Mit der medialen Aufmerksamkeit und den Geschichten umzugehen, die über sie verbreitet wurden, fiel Meghan nicht einfach, wie sie gegenüber Oprah Winfrey gestand. "Aber wie viele schon darauf hingewiesen haben: Vielleicht hätte Harry sie darüber informieren sollen", lautet Sannums Meinung.

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