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Stars
03/06/2021

Diese Stars sind nur knapp einem tragischen Unglück entkommen

Bono, Sharon Stone und 50 Cent hatten Glück im Unglück. Mittlerweile haben sie sich von den gefährlichen Vorfällen wieder erholt.

U2-Musiker Bono sorgte sich einst, nie wieder Gitarre spielen zu können, Schauspielerin Sharon Stone musste nach einem Schlaganfall gar um ihr Leben bangen. Glücklicherweise sind die beiden - genau wie die folgenden Damen und Herren - noch einmal glimpflich davon gekommen.

Stars, die Glück im Unglück hatten

Kanye West

US-Rapper Kanye West erlitt im Jahr 2002 einen schweren Autounfall, bei dem er sich den Kiefer brach. Später gab er an, dass die Erfahrung sein Leben verändert habe. Den Unfall verarbeitete er kurz darauf im Song "Through the Wire".

50 Cent

Rapper 50 Cent alias Curtis Jackson wuchs am Stadtrand New Yorks in Queens auf. Seinen Vater lernte er nie kennen, seine Mutter verkaufte Drogen und starb, als er acht Jahre alt war. Nach eigenen Dealer-Jahren arbeitete er sich langsam als Rapper hoch. Ein Leben, das einst am seidenen Faden hing: Bei einer Schießerei im Mai 2000 vor dem Haus seiner Großeltern trafen ihn neun Kugeln in Gesicht, in den Armen und Beinen. Keine zwei Wochen später wurde Jackson wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Der Durchbruch gelang ihm 2003 mit dem Album "Get Rich or Die Tryin'". Der Grammy-Preisträger spielte auch in mehreren Filmen und TV-Serien mit. 

Bono

U2-Frontmann Bono hatte einst nach einem Fahrradunfall in New York Angst, möglicherweise nie wieder Gitarre spielen zu können. "Die Heilung war schwieriger als ich dachte", schrieb der Ire damals auf der Band-Homepage in einem Rückblick auf 2014. Die Bandkollegen hätten ihn daran erinnert, dass weder sie noch die westliche Zivilisation von seinem Gitarrenspiel abhingen, doch ihm persönlich würde es fehlen. "Aber haben (U2-Gitarrist) The Edge oder Jimmy Page oder irgendein bekannter Gitarrist einen Ellenbogen aus Titan, wie ich es jetzt habe?", fragte Bono. Bei dem Unfall im November 2014 hatte der Rockstar sich mehrfach den Arm sowie die Augenhöhle und die Schulter gebrochen. Seinen Humor hatte sich Bono nach der schwierigen Zeit aber erhalten: Der eigentliche Schaden für seinen irischen Stolz sei gewesen, dass man entdeckt habe, dass er unter seinem Trainingsanzug eine gelb-schwarze Radlerhose aus Elastan getragen habe: "Das ist nicht sehr Rock 'n' Roll."

Gerard Butler

Schauspieler Gerard Butler entkam 2011 ebenfalls knapp einem Unglück. Beim Dreh für einen Surf-Film ist der heute 51-Jährige von einer fünf Meter hohen Welle in die Tiefe gerissen worden. Wie die Zeitung "San Mateo Times" damals berichtete, wurde Butler nach dem Unfall in ein Krankenhaus in der Nähe des Surf-Spots Mavericks (Kalifornien) gebracht. Er soll noch am gleichen Tag wieder entlassen worden sein. Demnach konnte ein Sicherheitsmann Butler per Jet-Ski retten. Butler soll nur wenig Erfahrung im Surfen gehabt haben. Im Film "Of Men and Mavericks" geht es um die wahre Geschichte des jungen Surfers Jay Moriarity (gespielt von Jonny Weston), der 2001 bei einem Surfunglück ums Leben kam. Butler spielt dessen Mentor.

Sharon Stone

Sharon Stone erlitt 2001 eine Gehirnblutung und einen schweren Schlaganfall, von dem sie sich nur langsam erholte. Die Schauspielerin war nach plötzlichen heftigen Kopfschmerzen von ihrem damaligen Mann, dem Zeitungsverleger Phil Bronstein, in ein Krankenhaus in San Francisco gebracht worden. Die Situation war kritisch. Danach musste Stone wieder laufen und sprechen lernen. Die 62-Jährige, die mit dem Erotik-Thriller "Basic Instinct" (1992) weltberühmt wurde, ist Mutter von drei Adoptivsöhnen.

Tracy Morgan

Der amerikanische Comedy-Star Tracy Morgan (52) ist 2014 bei einem Autounfall im US-Staat New Jersey schwer verletzt worden. Die Limousine des Schauspielers ("30 Rock", "Superhero Movie") wurde auf einer Schnellstraße in einen Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen verwickelt, wie US-Medien damals berichteten. Ein Begleiter Morgans kam der "Los Angeles Times" zufolge ums Leben.

George Clooney

Hollywood-Schauspieler und Filmproduzent George Clooney hat ebenfalls einen gefährlichen Vorfall hinter sich. 2019 gab er deshalb an, seit seinem Horrorunfall im Jahr davor auf Sardinien nicht mehr Motorrad gefahren zu sein. "Ich musste es aufgeben", sagte er in einer Talk-Runde des US-Magazins "The Hollywood Reporter". Der Unfall sei hart gewesen. "Wenn du neun Leben bekommst, habe ich alle auf einmal aufgebraucht", so Clooney. Vier Tage nach dem Unfall sei er aber wieder bei der Arbeit gewesen. Im Juli 2018 war Clooney auf seinem Motorrad mit einem Tempo von 112 Kilometern pro Stunde frontal gegen ein stehendes Auto gefahren. Er befand sich bei Dreharbeiten zu seiner Comedy-Mini-Serie "Catch-22" auf der italienischen Mittelmeerinsel und wollte vom Hotel zum Set fahren. In der Talk-Runde saß Produzent Grant Heslov neben Clooney - er hatte den Star nach dem Unfall betreut, bis der Notarzt kam. "Es hat meinen Schutzhelm in zwei Teile zerteilt und mich aus den Schuhen gehoben", erinnerte sich Clooney an den Crash mit dem Mercedes. "Ich habe darauf gewartet, dass das Licht ausgeht, denn ich habe seine Windschutzscheibe mit meinem Kopf zerschmettert, und ich dachte 'Okay, das war mein Genick'."

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